Statement: Corona-Warn-App

17. Juni 2020

 

 

Die Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts, die helfen soll das Coronavirus weiter einzudämmen, ersetzt zwar nicht die Notwendigkeit, Abstandsregeln einzuhalten und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

 

Aber sie hilft mit, eine Lücke zu schließen: zum einen muss eine positiv getestete Person erst mal überlegen, wen sie alles in den letzten 14 Tagen getroffen haben könnte. Zum anderen kennt man viele davon gar nicht. Nun hilft Bluetooth und macht die Nachverfolgung so leichter.

 

Mir sind zwei Dinge wichtig: Zum einen ist das Benutzen der App freiwillig. Zum anderen schneidet sie im internationalen Vergleich datenschutzrechtlich gut ab. Die Entwickler*innen haben hier gute Arbeit geleistet. Vielen Dank dafür! Nun gilt: Umso mehr Bürger*innen mitmachen, umso effizienter kann die App arbeiten.

 

Die Corona-Warn-App des Bundes wird nach Einschätzung des IT-Dienstleisters TÜV Informationstechnik stabil und sicher laufen. Anwender müssten außerdem keine Angst haben, ausspioniert zu werden. Die offizielle deutsche App setzt auf den Smartphone-Schnittstellen von Apple und Google auf und wurde von SAP und der Deutschen Telekom entwickelt.

 

Die Corona-Warn-App darf nur für den Zweck der Nachverfolgung verwendet werden. Das sollte in einem Gesetz die App betreffend festgehalten werden. Diese Rechtssicherheit kann im Umkehrschluss für mehr Vertrauen und mehr Nutzer sorgen.