FRAUENGESUNDHEIT

 

Die Unterschiede der biologischen Geschlechter wird in der Gesundheitsversorgung in Deutschland noch immer nicht ausreichend berücksichtigt. Manche Krankheiten rufen bei Männern und Frauen unterschiedliche Symptome hervor: Der Herzinfarkt ist hier wohl das bekannteste Beispiel. Noch schlechter steht es um die Versorgung von LGBTIQ+ Personen oder auch um die Versorgung von BIPoC.

Die medizinische Forschung konzentrierte sich lange auf den weißen Mann im mittleren Alter als Norm - mit fatalen Folgen für all diejenigen, die nicht dieser Norm entsprechen. Wir Grüne setzten uns für eine geschlechtergerecht Gesundheitsvorsorge ein.

 


 

Deshalb fordern wir:

  • Mehr Gelder für Forschung im Bereich der gendersensiblen Medizin
    – es gilt eine große Wissenslücke zu schließen!

  • Berücksichtigung von Frauen- und Männergesundheit im Bayerischen Gesundheitsbericht
    – für Handlungsvorschläge brauchen wir eine valide Datengrundlage!

  • Strukturelle Verbesserung rund um das Thema Schwangerschaft
    –  von der künstlichen Befruchtung über den Schwangerschaftsabbruch bis hin zur guten Versorgung Rund um die Geburt!


Parlamentarische Initiativen und Erfolge

 

04. Juli 2022 - Kleine Anfrage

Perninatalzentren in Bayern

 

 

Durch die Mindestmengenerhöhung im Bereich der Perinatalzentren kommt es zu Schließungen gewisser Einrichtungen. Von Seiten der Staatsregierung müssen deshalb frühzeitig Maßnahmen ergriffen werden, um einer Unterversorgung entgegenzuwirken.  


 

Gewalt gegen Frauen und auch Kinder hat in den Jahren der Pandemie zugenommen - sowohl körperlich als auch digital. Betroffene dürfen nicht allein gelassen werden, weshalb die Staatsregierung Maßnahmen ergreifen muss, um diesen zu Hilfen und auch Präventionsmaßnahmen erarbeitet werden müssen.

 


09. Mai 2022 - Kleine Anfrage

Schließungen von Geburtshilfestation in Bayern

 

 

Die flächendeckende Versorgung mit Geburtshilfestationen ist in Bayern nicht überall gewährleistet. Mit der Anfrage informiere ich mich über aktuelle Schließungen.

 


 

Wir fordern die Staatsregierung auf, einen bayerischen Gesundheitsbericht unter spezieller Berücksichtigung sowohl von Frauengesundheit als auch von Männergesundheit zu erstellen.

 


 

Um Forschung im Bereich der Gendermedizin voranzutreiben, müssen die notwendigen Strukturen an den Universitäten geschaffen werden. Deshalb fordern wir einen Lehrstuhl für Gendermedizin in Bayern.

 



In Bayern ist es schwierig, einen Schwangerschaftsabbruch durchführen zu lassen. Ich will wissen, ob es rechtlich zulässig ist, dass manche Kliniken diese Behandlung kategorisch ausschließen.

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Die Pandemie ist eine große Herausforderung für die bayerische Gesundheitsversorgung - auch die Versorgungsstruktur für Schwangerschaftsabbrüche leidet massiv. Das darf nicht sein! Ungewollte Schwangerschaften sind Notsituationen für die Betroffenen, eine zuverlässige Versorgung unabdingbar.

 


 

Zum Bestehen der Versorgungssicherheit bei Schwangerschaftsabbrüchen gehört auch, Studierende innerhalb ihres Studiums ausreichend über die Thematik zu unterrichten und Ärzten die Weiterbildung zu ermöglichen.

 

 


 

Damit in Bayern auch in den nächsten Jahren eine flächendeckende ambulante Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen gewährleistet werden kann, bedarf es der Sicherstellung eines ausreichenden Angebots an ambulanten und stationären Einrichtungen. 

 


 

Auch in Bayern gibt es Fälle von weiblicher Genitalverstümmelung (FGM), obwohl dies eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung und ein mit bis zu 15 Jahren Haft geahndeter Straftatbestand ist. Um Mädchen und Frauen zu schützen bedarf es deshalb weitreichender Präventions- sowie Hilfsmaßnahmen.

 


 

Transsexuelle haben einen gesetzlichen Anspruch auf geschlechtsangleichende Behandlungsmaßnahmen einschließlich der Epilation der Barthaare. Oftmals ist es für Betroffene jedoch schwierig, einen Arzt zu finden, der diese Behandlung als Kassenleistung anbietet. Dieser Systemmangel muss dringend behoben werden!

 


30. Juli 2019 - Schriftliche Anfrage

Hebammenakademisierung in Bayern 

 

 

Da aufgrund von Personalmangel immer häufiger Geburtshilfeabteilungen vorübergehend oder sogar dauerhaft geschlossen werden müssen, ist es wichtig, die Hebammenausbildung bestmöglich zu unterstützen, um die Gesundheitsversorgung dahingehend zu sichern.

 


15. Juli 2019 - Kleine Anfrage

Förderung der Geburtshilfe

 

 

 

Meine Anfrage an die Staatsregierung zeigt, dass durchaus Fördermittel des Freistaats von Landkreisen und kreisfreien Städten sowie von Hebammen in Anspruch genommen werden. Dennoch wird ersichtlich, dass mehr kreisfreie Städte und Landkreise miteinander kooperieren sollten, um gerade für ländlichere Gebiete eine ausreichende Versorgung bei der Geburtshilfe sicherzustellen.

 


 

Das Risiko, eine bestimmte Erkrankung zu erleiden, ist bei Frauen und Männern ganz unterschiedlich, wie auch die Ergebnisse des Präventionsberichts zeigen. Deshalb müssen Präventionsmaßnahmen geschlechtsspezifisch in den Präventionsplan aufgenommen werden.

 


21. Februar 2019 - Antrag

Hebammen zurückgewinnen

 

 

 

Damit in Bayern eine flächendeckende Gesundheitsversorgung für werdende Mütter gewährleistet werden kann, müssen auch Rückkehrer*innen in den Hebammenberuf die beschlossene Niederlassungsprämie erhalten, um ihnen den beruflichen Wiedereinstieg zu vereinfachen.

 


21. Februar 2019 - Schriftliche Anfrage

Gefährdungsbeurteilung des Mutterschutzes im Gesundheitsdienst

 

 

 

Werdende und stillende Mütter müssen an ihrem Arbeitsplatz im Gesundheitswesen effektiv geschützt werden. Dafür bedarf es klare. nachvollziehbare und vor allem einheitlich angewendete Regelungen. 


14. Oktober 2019 - Kleine Anfrage

Förderrichtlinie Kinderwunschbehandlung Bayern

 

 

 

Um Paaren mit Kinderwunsch diesen finanziell zu ermöglichen, sollen Förderrichtlinien für IVF- und ICSI-Behandlungen in Kraft treten. Die Staatsregierung schiebt diese Verpflichtung auf die Bundesebene ab. Ebenso unklar ist, ob diese Förderungen auch nicht eingetragenen Lebenspartnerschaften sowie homosexuellen Paaren zur Verfügung stehen.

 


28. Januar 2019 - Schriftliche Anfrage

Gewalt in Notaufnahmen 

 

 

Für viele Menschen sind die Abläufe in Bayerns Notaufnahmen nicht transparent genug. Unter anderem durch Frustration kommt es deshalb häufiger zu verbaler oder körperlicher Gewalt an Klinikpersonal. Die Staatsregierung zieht allerdings nicht in Erwägung, Maßnahmen zum Schutz des Personals anzustreben, sondern überlässt die Krankenhäuser sich selbst.