Genitalverstümmelung

In unserer Gesellschaft gibt es viele Tabuthemen. Weibliche Genitalverstümmelung ist eines davon! Erst Anfang 2020 starb erneut ein junges Mädchen an den qualvollen Folgen der Beschneidung. Am 6. Februar ist internationale Tag der Nulltoleranz gegenüber der Genitalverstümmelung bei Frauen und Mädchen. Etwa 200 Millionen Frauen und Mädchen, ab den 5. Lebensjahr, leiden schätzungsweise unter den Folgen weiblicher Genitalverstümmelung. Neben unerträglichen Schmerzen leiden die Frauen und Mädchen auch unter chronischen Infektionen sowie unter Panikattacken, Depressionen oder Angststörungen.

Zwar ist Genitalverstümmelung vielerorts bereits verboten, doch praktisch wird nach wie vor an dieser grausamen Tradition festgehalten. Was können wir dagegen tun? Mehr Aufklärung, in Afrika aber auch bei uns in Deutschland und Europa. Die Rechte der Frauen stärken! Denn wenn Frauen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilnehmen, ihr eigenes Einkommen verdienen und damit auch finanziell unabhängig sind, wird dieser Tradition eine wichtige Grundlage genommen.