Je früher und je mehr, desto besser! Das gilt für die Bewegung. Das gilt für Kinder und Jugendliche genauso wie für ältere Generationen. Und dann verharrt plötzlich der Freizeit-, Vereins- und Schulsport bewegungslos im Lockdown. Leere Fußballfelder, geschlossene Sporthallen und Fitnessstudios, Schüler*innen ohne Sportunterricht...

 

Das verändert unser Bewegungs- und auch Essverhalten, vor allem bei Kindern und Jugendlichen sind körperliche Aktivitäten dramatisch eingebrochen: Laut aktuellen Studien sollen 45% in den Lockdowns etwa acht Stunden vor irgendeinem Bildschirm verbringen. Und je länger der Lockdown dauert, desto größer wird die Gefahr, dass sich neue Verhaltensweisen zementieren und sich der Bewegungsmangel auf die psychische und physische Gesundheit auswirken kann.

 

Haben wir in der Corona-Pandemie die Wertigkeit des Breitensports falsch eingeschätzt? Welche Auswirkungen hat es, dass der Zugang zu Sport und Bewegung im Corona-Jahr nicht in der üblichen Form gewährleistet war? Wie gehen Sportvereine und Fitnessstudios aus der Krise hervor?

 

Diese Fragen habe ich am 21. Mai 2021 mit meinem Fraktionskollegen Max Deisenhofer, unserem Sprecher für Sport, Medien digitale und berufliche Bildung, diskutiert.