Pressemitteilungen

Pressemitteilung: Logo- und Ergotherapie

5. Mai 2020

 

Logo- und Ergotherapie wieder ermöglichen

 

Christina Haubrich: „Hygienisch einwandfreie Versorgung kann gewährleistet werden“

 

 München (5.5.20/lmo). „Patientinnen und Patienten nach einem Schlaganfall und nach Operationen sind auf die Logo- und Ergotherapie genauso angewiesen wie andere auf die Physiotherapie, die ihre Praxen seit dieser Woche wieder öffnen dürfen“, erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christina Haubrich. „Auch hier kann eine hygienisch einwandfreie Versorgung gewährleistet werden. Wir sollten also analog zur Physiotherapie auch die Logo- und Ergotherapie wieder ermöglichen.“

 

Das Aussetzen oder Verschieben von Behandlungen kann für diese Patientinnen und Patienten von bedeutendem Nachteil sein und den Genesungsprozess deutlich verschlechtern. „Bisher ist es jedoch nur erlaubt Notfälle zu behandeln“, sagt Christina Haubrich. „Diese Berufssparte ist wichtig und wir müssen der Logo- und Ergotherapie die Ausübung ihres Berufs unter höchsten Schutzmaßnahmen wieder ermöglichen.“

  

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Lena Motzer

Stellvertretende Pressesprecherin


Pressemitteilung: Maßnahmen wegen Corona-Virus

10. März 2020

 

Corona-Virus: Kurzfristige Maßnahmen im bayerischen Gesundheitssystem nötig

 

Landtags-Grüne wollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen konkret unterstützen

 

 

München (10.3.20/lmo). Die Landtags-Grünen sprechen allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gesundheitssystem ihren Dank aus für die geleisteten Überstunden, die Geduld und die Einsatzbereitschaft und haben größten Respekt vor ihren Leistungen in dieser schwierigen und sich täglich verändernden Zeit. „Oberstes Ziel muss es sein, die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Corona-Virus zu verlangsamen. Damit schützen wir Kranke, chronisch Kranke und Ältere und unterstützen die Ärztinnen und Ärzte sowie das Pflegepersonal“, erklärt die Fraktionsvorsitzende der Landtags-Grünen, Katharina Schulze. „Bis zum Abklingen der Influenza und bis zur Erstellung eines passenden Impfstoffs müssen wir uns Zeit zum Handeln verschaffen und den Druck auf das Gesundheitssystem und die Gesellschaft verringern. Dafür braucht es konkrete Unterstützung des bayerischen Gesundheitswesens in dieser schwierigen Situation.“

 

Die gesundheitspolitische Sprecherin Christina Haubrich fordert eine klare und abgestimmte Kommunikation zwischen Behörden und LeistungserbringerInnen im Gesundheitssystem. „Klare Ansagen und Informationen sind hier wichtig. Für die Menschen und auch im Landtag, wo ein von uns geforderter Bericht zu ergriffenen Maßnahmen und einem Notfallplan der CSU-Gesundheitsministerin immer noch aussteht.“

 

Zusätzliche Kosten für die enorm gestiegenen Preise für Schutzkleidung müssen von der schwarz-orangen Landesregierung übernommen werden. Auch müssen finanzielle Mittel für Desinfektionsmittel für Schulen und Kitas und Behörden zur Verfügung gestellt werden. Zudem braucht es eine Aufstockung des Personals in den bayerischen Gesundheitsämtern und eine Entlastung des ambulanten Sektors. „Anfallende U-Untersuchungen bei Kindern und Jugendlichen müssen auch später durchgeführt werden können, ÄrztInnen dürfen diese abrechnen, obwohl sie nicht im vorgegebenen Zeitraum stattfanden“, so Christina Haubrich. „Nicht nur Erwachsene sollten bei leichter Erkrankung zuhause bleiben dürfen, auch Eltern sollte übergangsweise unbürokratisch ermöglicht werden, auch ohne eine Kinderarztbescheinigung sechs Tage länger mit ihrem erkrankten Kind zuhause zu bleiben.“ Zudem sollte die Möglichkeit geprüft werden, Fernunterricht an den Universitäten und Fachhochschulen ab Semesterbeginn anzubieten, wie es Tirol macht.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Lena Motzer

Stellvertretende Pressesprecherin


Pressemitteilung: Corona-Virus

 

4. März 2020

 

Corona-Virus: Grüne setzen auf Information und Verhinderung der Ausbreitung

 

Ausschuss für Gesundheit und Pflege am 17. März 2020: CSU-Gesundheitsministerin Huml muss Bericht erstatten 

 

München (4.3.20/lmo). Die Lungenerkrankung COVID-19, bekannt unter dem Namen Corona-Virus, löst auch bei den bayerischen Bürgerinnen und Bürgern Besorgnis aus, auch wenn ein großer Teil der Erkrankungen relativ harmlos verläuft. Mit weiteren Ansteckungen muss allerdings gerechnet werden. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christina Haubrich, hat sich an CSU-Gesundheitsministerin Huml gewandt und sie aufgefordert, im nächsten Ausschuss für Gesundheit und Pflege des Bayerischen Landtags am Dienstag, 17. März 2020, zum aktuellen Stand, zu stattfindenden und geplanten Maßnahmen und Handlungsempfehlungen von Seiten des Gesundheitsministeriums Bericht zu erstatten. „Die aktuelle Situation ist für alle schwierig. Wir müssen gemeinsam gegen Hysterie, Panikmache und Falschmeldungen arbeiten. Am besten hilft hier Information und Transparenz. Deshalb muss berichtet werden, was bisher getan wurde und was an konkreten weiteren Maßnahmen geplant ist.“

 

Man müsse alles daransetzen, die Geschwindigkeit, in der sich das Virus ausbreite, zu reduzieren. Christina Haubrich: „So schaffen wir durch das Abklingen der Influenza Kapazitäten im Gesundheitswesen und gewinnen Zeit, bis die Fallzahlen der vom Virus Erkrankten im Sommer vermutlich von allein abnehmen werden und ein passender Impfstoff vorhanden ist.“ 

 

Zudem sei es wünschenswert, dass das Ministerium die gesundheitspolitischen Sprecher der Fraktionen im Landtag möglichst bald und dann regelmäßig auf den jeweils neuesten Stand brächte. „Oft sind wir diejenigen, die von Praxen, Kliniken und verängstigen Bürgerinnen und Bürgern angesprochen oder angeschrieben werden. Aufklärung ist hier wichtig“, so Christina Haubrich.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Lena Motzer

Stellvertretende Pressesprecherin

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Anschreiben an die Gesundheitsministerin Dr. Huml
Hier kannst du das Anschreiben an die Gesundheitsministerin herunterladen.
Anschreiben Christina Haubrich MdL Covid
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Pressemitteilung: Landarztquote

17. Februar 2020

 

Landarztberuf: Fördern statt verpflichten

 

Christina Haubrich: „Landarztquote mit Verpflichtungscharakter ist nicht der richtige Weg, um junge Menschen für den Beruf zu begeistern

 

 

München (17.2.20/lmo). „Die Landarztquote unter den jetzigen Bedingungen ist nicht der richtige Weg, um junge Menschen für den Beruf zu begeistern“, kommentiert die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christina Haubrich, die Meldung*, dass es bisher nur 62 Anmeldungen bei 110 vorhandenen Studienplätzen (Bewerbungsfrist Ende Februar) gibt. „Es ist einfach unrealistisch zu glauben, dass sich junge Erwachsene für die nachfolgenden 22 Jahre – Studium plus Facharztausbildung plus zehn Jahre Bindung in ländlichen Regionen – festlegen, um einen Studienplatz zu erhalten. Um den Landarztberuf attraktiver zu machen, braucht es weniger Zwang und angedrohte Strafzahlungen, sondern umfassende Maßnahmen.“

 

Priorität der Landtags-Grünen ist es, die wohnortnahe Gesundheitsversorgung auf dem Land und in der Stadt zu sichern. „Es dauert lang, bis die Landarztquote greift. Wir müssen aber jetzt etwas tun“, so Christina Haubrich. „Das heißt: Anzahl der Medizinstudienplätze erhöhen und Kooperationen zwischen Universitäten und ländlichen Kliniken schaffen.“ Zudem fordern die Landtags-Grünen neben mehr Medizinstudienplätzen auch, dass ein Studieneignungstest, eine vorliegende Berufsausbildung in einem Gesundheitsberuf oder eine spezifische ehrenamtliche Tätigkeit generell bei der Vergabe aller zur Verfügung stehender Studienplätze berücksichtigt werden.

 

 

*https://www.br.de/nachrichten/meldung/in-bayern-werden-noch-bewerber-fuer-landarzt-studienplaetze-gesucht,300299908

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Lena Motzer

Stellvertretende Pressesprecherin


Pressemitteilung: Telenotarzt

 

24. Januar 2020

 

Grüne fordern schnelle Umsetzung Telenotarzt und Erstellung Notarztbedarfsstudie

 

Christina Haubrich: „Der Notarztmangel in Bayern verschärft sich mit jedem Jahr. Wir müssen hier endlich in die Gänge kommen und gegensteuern“

 

 

München (24.1.20/lmo). Eine Anfrage (Anhang) der gesundheitspolitischen Sprecherin der Landtags-Grünen, Christina Haubrich, zeigt, dass sich der Mangel an Notärzten in Bayern weiter verschärft. „Die Versorgungslage verschlechtert sich jedes Jahr und wir müssen hier endlich in die Gänge kommen und gegensteuern.“

 

Bisher sei eine Notarztbedarfsstudie geplant, diese soll die Einsatzzahlen sowie deren Verteilung auf die konkreten Notarztstandorte untersuchen und optimieren. „Die Durchführung der Studie ist aber nur ‚mittelfristig‘ geplant. Das ist aber der Brisanz der Situation nicht angemessen“, so Christina Haubrich. „Die Studie muss jetzt erstellt und dann auch rasch umgesetzt werden, um die Mängel zu identifizieren und zu optimieren.“

 

Eine weitere Maßnahme gegen den Notarztmangel – das Pilotprojekt „Telenotarzt“ – wird „von der Söder-Regierung gepriesen, ist aber 2019 ausgelaufen – und bisher kein Wort zur Umsetzung“, so Christina Haubrich. Natürlich könne ein Telenotarzt in einen tatsächlich anwesenden Notarzt nie vollständig ersetzen. In vielen lebensbedrohlichen Situationen ist weiterhin ein Notarzt vor Ort nötig. „Der Telenotarzt kann aber den Druck rausnehmen. Das Pilotprojekt muss als Projekt schnellstmöglich gestartet werden.“

 

In dringenden Fällen verweist das CSU-Innenministerium auf die Flugrettung. Die dürfe jedoch nicht abheben, wenn die Sicht zu schlecht oder die Vereisungsgefahr aufgrund niedriger Temperaturen zu groß sei. Christina Haubrich: „Hier brauchen wir satellitengestützte Verfahren, wie sie in unseren Nachbarländern schon Standard sind. Damit kann die Flugrettung deutlich öfter helfen.“

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Lena Motzer

Stellvertretende Pressesprecherin 

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Anfrage zum Plenum
Hier kannst du die Anfrage zum Plenum bezüglich Telenotarzt herunterladen.
20-01-24 AzP Haubrich.pdf
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Pressemitteilung: Kindern mit seltenen Erkrankungen beistehen

4. Dezember 2019

 

Kindern mit seltenen Erkrankungen beistehen – Aufbau eines Qualitätsnetzwerks in Bayern unterstützen

 

 

Christina Haubrich fordert, neue Strukturvorgaben für Behandlung von Kindern mit seltenen angeborenen Erkrankungen zu schaffen

 

 

München (4.12.19/lmo). Auf grüne Initiative fand ein Fachgespräch zu seltenen Erkrankungen bei Kindern statt, an dem Mitglieder des Ausschusses für Gesundheit und Pflege des Bayerischen Landtags teilgenommen haben. PD Dr. Jochen Hubertus, Klinikum der Universität München, Kinderchirurgische Klinik des Dr. von Haunerschen Kinderspitals, berichtete über das Aktionsnetzwerk für seltene angeborene Fehlbildungen (AsaF). Die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christina Haubrich, erklärt: „Kinder mit seltenen Erkrankungen stellen Ärztinnen und Ärzte vor Herausforderungen in der Behandlung, weil die Expertise zu so seltenen Krankheiten häufig fehlt. Die Folge kann für das Kind und die ganze Familie katastrophal sein – zahlreiche Reoperationen, lange Klinikaufenthalte und lebenslange gesundheitliche Beschwerden, die vermeidbar wären.“

 

Durch ein Qualitätsnetzwerk können die Diagnostik, die Versorgung und Strukturen in Bayern verbessert, die Kapazitäten gebündelt und die Patientensicherheit erhöht werden. „Eltern und die kleinen Patientinnen und Patienten fühlen sich oft allein gelassen. Mit einer Bündelung der Expertise und einem funktionierenden Netzwerk sorgen wir für die richtigen Ansprechpartnerinnen und -partner, und Ärztinnen und Ärzte bekommen einen Raum, um sich über komplexe Fälle auszutauschen und zu forschen“, so Christina Haubrich. „Wir Grüne werden den Aufbau des Qualitätsnetzwerks unterstützen und werben für Unterstützung für unsere Initiative. Wir wollen eine Bündelung der Spezialisierung in Bayern, um Kindern die bestmögliche Versorgung, die sie verdienen und die für sie überlebenswichtig ist, zu sichern.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Lena Motzer

Stellvertretende Pressesprecherin

 


Pressemitteilung: Hausärztemangel

03. September 2019

 

Hausärztemangel: Starre Quoten decken noch keinen Bedarf

 

Christina Haubrich fordert zielgerichtete Bedarfsplanung und Kooperation zwischen Universitäten und Regionen mit erhöhtem Bedarf

 

München (03. September 2019/ula). Den Vorstoß der schwarzorangen Staatsregierung zur Ausbildung und Ansiedlung von Ärzten im ländlichen Raum mit Hilfe einer Landarztquote für Medizinstudenten kommentiert die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christina Haubrich.

 

„Eine starre Quote wird nicht reichen, um den Hausärztemangel zu beheben. Sinnvoller als eine starre Quote wäre es, Kooperationen zwischen Universitäten und Krankenhäusern im ländlichen Raum, in dem Bedarf besteht, zu befördern. Wenn Studierende bereits einen großen Teil ihres Studiums dort verbringen, werden sie nach ihrem Abschluss auch häufiger freiwillig in diesen Krankenhäusern arbeiten oder sich in der Region mit einer Praxis niederlassen.

 

Um mehr Hausärztinnen und Hausärzte zu gewinnen, braucht es zudem eine zielgerichtete Bedarfsplanung, angepasst an die Bevölkerungsstruktur. So kann sichergestellt werden, dass eine angemessene und sektorenübergreifende Verteilung stattfindet. Vorstellbar wäre auch eine Art Lotsin oder Lotse für unterversorgte Regionen, die sich um die bessere Vernetzung vor Ort kümmern, Erfahrungen zusammenbringen, wissen, wo potenzielle Praxisräume sind und zuständige Gremien und Verbände an einen Tisch bringen. So wird dort gehandelt, wo der Bedarf besteht.“

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ursula Lampe

Pressereferentin


Pressemitteilung: Krankenhausplanung

09. Juli 2019

 

Krankenhausplanung neu denken

 

Christina Haubrich kommentiert heutige Kabinettssitzung

 

München (09. Juli 2019/ula). Die Ergebnisse der heutigen (Dienstag, 09. Juli) Kabinettssitzung zum Thema Gesundheit kommentiert die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christina Haubrich:

„Es ist nicht damit getan, einfach nur zusätzliches Geld nach dem Gießkannenprinzip in den stationären Sektor zu leiten. Ziel muss eine Versorgungsplanung sein, die eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung für alle Bürgerinnen und Bürger sicherstellt, egal ob auf dem Land oder in der Stadt. Wir fordern daher eine sektorenübergreifende und sektorenverbindende Gesundheitsversorgungsplanung mit einem nachhaltigen Versorgungsnetz. Dafür bedarf es einer gründlichen Ermittlung der Versorgungssituation und einer Analyse des Versorgungsbedarfs. Krankheitshäufigkeit, sozioökonomische Faktoren und Demografie müssen dabei berücksichtigt werden.“

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ursula Lampe

Pressereferentin