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Pressemitteilung: Anti-Corona-Strategie - Grüne fordern Corona-Frühwarnsystem

05. Oktober 2020

 

Christina Haubrich sieht Pürners Aussagen kritisch

 

Auch Christina Haubrich, Landtagsabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, sieht Schwächen im Kurs der Staatsregierung. Anders als Dr. Pürner, Leiter des Gesundheitsamtes Aichach-Friedberg, fordert sie schon seit Mai 2020 ein dezidiertes Corona-Frühwarnsystem. Haubrich hält Pürners Kritik für überzogen.

 

Der Kurs der Staatsregierung ist verbesserungswürdig. „Wir haben bereits vor dem Sommer ein Corona-Frühwarnsystem mit mehr Transparenz und mehr Parametern gefordert. Ein klar definiertes Multi-Parameter-Frühwarnsystem schafft eine nötige Transparenz für die Öffentlichkeit, Klarheit über erhobene und ausgewertete epidemiologische Indikatoren und über die Kapazitäten des Gesundheitssystems vor Ort. Das muss die Grundlage für die Arbeit an den Gesundheitsämtern sein.“, so Haubrich.

 

Positive Testergebnisse für den Inzidenzwert heranzuziehen ist laut dem Virologen Christian Drosten der richtige Weg. Haubrich schließt sich dem an: „Aktuell gilt es daran festzuhalten. Erst mit dem Einsatz von Schnelltests muss die Strategie in der Zukunft angepasst werden. Ähnliches gilt für sog. „Sentinel-Praxen“, bei denen es sich um Spezialpraxen handelt, die bei einer Verschärfung der Lage sowieso schon vorgesehen sind. Und das ist gut so.“

 

Der Erfolg der letzten zwei Wochen hat gezeigt, wie wichtig es war, dass Kinder in der Schule Maske getragen haben. Sicherlich ist es nicht angenehm. Aber ist es denn nicht sinnvoller, Maske zu tragen als ganze Schulen wieder zu schließen und ins Home-Schooling zurückzukehren? Das möchte keiner mehr von uns. Die Maskenpflicht im Unterricht war richtig und zielführend.

 

Die Grünen fordern im Corona-Frühwarnsystem zusätzliche regionale Indikatoren auszuwerten, wie z.B. eine Epikurve nach Erkrankungsbeginn, wie viele Tests sind negativ, wie viele positiv, an welchem Tag wurde getestet, Anzahl der Betten, Anteil belegter Betten, Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit, regionale Altersverteilung usw., um hier nur einige zu nennen. Die umfassende Test-Möglichkeit, genaue Nachverfolgung der SARS-CoV-2-Fälle sowie die aktuelle und möglichst exakte regionale Einschätzung des Bedarfs an Kapazitäten intensivmedizinischer Versorgung ist das Nadelöhr in der Beherrschung der Pandemie.

 

„Nur so schaffen wir eine gerechte, nachvollziehbare und objektive Grundlage gegen eine unkontrollierte Verbreitung des Corona-Virus in Bayern und den Regionen. Die Entscheidungsprozesse müssen transparent und für die Bevölkerung besser nachvollziehbar sein.“, erklärt Haubrich.


Pressemitteilung: Christina Haubrich spendet Diätenerhöhung

28.09.2020

 

Gute Nachrichten für das Hospiz Südliches Ostallgäu e.V. in Füssen

 

Die Landtagsabgeordnete der Grünen und gesundheitspolitische Sprecherin Christina Haubrich spendet ihre Diätenerhöhung des kommenden Jahres, um Menschen, die die Corona Krise besonders hart trifft, zu unterstützen. Die Hälfte davon 1.250 Euro, kommt dem Hospiz Südliches Ostallgäu e.V. zur Unterstützung des ehrenamtlichen Dienstes zugute. Der Verein begleitet betroffene Menschen am Krankenbett und steht ihnen beim Abschied aus dem Leben bei. Die andere Hälfte in Höhe von 1.250 Euro geht, ebenfalls für einen guten Zweck, in den Landkreis Aichach-Friedberg, den anderen Landkreis, den Christina Haubrich betreut.

 

„Ich freue mich, einen Verein wie das Hospiz im Ostallgäu mit meiner Spende bei seiner Arbeit unterstützen zu können.“, so Haubrich.

 

In dem Verein haben sich Frauen und Männer zusammengefunden, um als ehrenamtliche Hospizbegleiter, Menschen auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Sie helfen, Betroffenen und Angehörigen, den Abschied vom Leben zu erleichtern und stehen ihnen in diesen schweren Stunden bei. Christina Haubrich: „Die ehrenamtliche Arbeit der Mitglieder und deren Engagement verdient meinen größten Respekt und ich bin froh, dass es Menschen gibt, die sich in der Hospiz- und Palliativarbeit engagieren. In diesem Bereich gibt es oft noch zu wenig Unterstützung für Betroffene und Angehörige. Gerade in der Corona Krise ist die Hospizarbeit aufgrund der zahlreichen Regelungen nur unter erschwerten Bedingungen zu leisten.“

 

Die Vorsitzende Katrin Heller-Breer und ihr Stellvertreter Lothar Schaffrath freuen sich sehr über die Spende und planen das Geld für ihr aktuelles Projekt, die Einrichtung eines Hospizzimmers zu verwenden. Der Verein finanziert sich in erster Linie über Mitgliedsbeiträge und Spenden und ist dankbar für jede finanzielle Hilfe, um die wertvolle Hospizarbeit leisten zu können. „Die Spende ist eine große Wertschätzung für unsere ehrenamtliche Arbeit.“, so Heller-Breer.

 

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Foto: Lothar Schaffrath, Katrin Heller-Breer und Christina Haubrich (v.l.n.r.)
Bildautor: Claudia Eberl
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Pressemitteilung: Internetzugang in Flüchtlingsunterkünften muss unverzüglich umgesetzt werden

25.09.2020

 

Christina Haubrich pocht auf Umsetzung der Anweisung des Staatsministeriums

 

Endlich hat auf Druck der Grünen auf kommunaler und Landesebene die Staatsregierung ein Einsehen und verfügt, Internetzugang in Flüchtlingsunterkünften für alle und damit auch im Landkreis Aichach-Friedberg, zu ermöglichen. Christina Haubrich, Landtagsabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, freut sich, dass auf ihr Drängen und Intervention hin, WLAN-Zugang für alle Geflüchteten möglich gemacht werden muss.

 

Kaum ein Bürger kommt heute noch ohne Internet aus. Ohne Internet geht im digitalen Zeitalter nichts mehr, weder im Beruf noch in der Schule oder im Privatleben und schon gar nicht in Corona Zeiten und auch gar nicht in Unterkünften für Geflüchtete. Auch Flüchtlinge brauchen Internet. Sei es, um Bildungsangebote oder Übersetzungsdienste in Anspruch zu nehmen oder aktuelle Informationen abzurufen. Flüchtlingskinder sind vom digitalen Unterricht abgehängt, die Last der Vermittlung liegt auf den Schultern der ehrenamtlichen Helfer*innen. Christina Haubrich, Landtagsabgeordnete, hat sich sehr dafür eingesetzt und ist froh, dass es nun eine entsprechende Anordnung gibt, der sich auch Landrat Dr. Metzger nicht länger entziehen kann. Marion Brülls, Kreis- und Stadträtin aus Friedberg, setzt sich seit langem für Geflüchtete im Landkreis Aichach-Friedberg und für einen Internetzugang in den Unterkünften ein. Sie begrüßt die Anordnung: „Ich freue mich über die Einsicht seitens der Staatsregierung - besser spät als nie. Allerdings muss die Frage gestellt werden, warum es erst einer Weisung aus München bedarf, bevor die Ausländerbehörde hier aktiv wird.“ Haubrich und Brülls pochen nun auf eine schnelle Umsetzung in den Flüchtlingsunterkünften. „Internet zu haben ist kein Luxus, sondern in der heutigen Zeit gehört dies zur Daseinsfürsorge für alle Menschen“, so Haubrich.

 

 

Im Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration wird auf die Wichtigkeit des Internetzugangs deutlich hingewiesen. In Flüchtlingsunterkünften darf der Zugang nicht länger verwehrt bleiben. Es gibt die Möglichkeit, Internetangebote Dritter zu nutzen oder durch den örtlichen Träger oder Betreiber der Unterkunft. „Ausflüchte seitens des Landratsamtes, die die Ausstattung mit WLAN verweigern, sind nicht mehr hinnehmbar. Die Umsetzung muss jetzt zügig erfolgen“, fordert Haubrich. 


Pressemitteilung: Corona-Pandemie mit starkem Public-Health-Service überwinden

24. September 2020 

 

Christina Haubrich fordert mehr Unterstützung für Gesundheitsämter - Kontaktverfolgung bei Infizierten in Bayern mit „unterirdischen Werten“

 

München (24. September 2020/hla). Die erschreckend niedrigen bayerischen Zahlen bei der Verfolgung von Kontaktpersonen Corona-Infizierter und die demonstrative Auskunftsunlust der Söder-Regierung hierzu kritisiert die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christina Haubrich. Sie nimmt damit Bezug auf aktuelle Medienrecherchen (https://www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-kontakte-infizierte-1.5041701).

 

„Möglicherweise liegt bei den personell unterbesetzten bayerischen Gesundheitsämtern der Schlüssel für die hohen Infektionszahlen im Söder-Land“, so Christina Haubrich. „Wenn je infizierter Person im Schnitt nur 1,6 Kontaktpersonen ermittelt werden, kann eine Infektionskette nicht nachverfolgt und die Weiterverbreitung nicht eingedämmt werden.“ Der im Vergleich zu anderen Bundesländern (Sachsen: 9,8, Baden-Württemberg: 3,6) „unterirdische Wert“ bei der Ermittlung enger Kontaktpersonen sei ein Alarmsignal im Hinblick auf das Corona-Geschehen im Herbst und der bevorstehenden kalten Jahreszeit. „So kann das Söder-regierte Bayern seine Infektionszahlen nicht in den Griff bekommen“, prognostiziert Christina Haubrich.

 

Die Landtags-Grünen fordern die schwarz-orange Landesregierung deshalb auf, die Gesundheitsämter rasch personell zu stärken und insbesondere der Nachverfolgung von Infizierten-Kontakten mehr Kapazitäten zuzuweisen. Zusätzlich fordern sie in aktuellen Anträgen (Anhang) eine Expertenanhörung im Landtag zum öffentlichen Gesundheitsdienst in Bayern sowie den perspektivischen Ausbau des öffentlichen Gesundheitsdienstes. „Ein starker Public-Health-Service ist der Schlüssel sowohl zur Bewältigung der aktuellen Corona-Pandemie als auch für besseren Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung der Menschen in Bayern“, betont Christina Haubrich.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Holger Laschka

Pressesprecher

 

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Antrag: Expert*innenanhörung zum Öffentlichen Gesundheitsdienst in Bayern
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Antrag: Den Öffentlichen Gesundheitsdienst dauerhaft stärken, die Public Health- Perspektive im Gesundheitswesen ausbauen
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Pressemitteilung: Corona-Hotspot Kaufbeuren: Haubrich fordert neue Teststrategie

16. September 2020

 

Zielgerichtete Teststrategie kann Infektionsherde in Risikobereichen verhindern

 

Durch die Infektionen im Alten und Pflegeheim des Hospitalstifts hat Kaufbeuren den Warnwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern überschritten und gilt als größter Corona Hotspot Deutschlands. Auch an anderen Orten Bayerns verbreitet sich Covid 19

wieder stärker. Die gesundheitspolitische Sprecherin der grünen Land tagsfraktion, Christina Haubrich, hält die bisherige Teststrategie der Staatsregierung für gescheitert.

 

Bereits im Mai hatte die grüne Fraktion im Landtag einen Dringlichkeitsantrag gestellt, dass die Corona Tests zielgerichteter und koordinierter einges etzt werden sollen. Nach dem Testdebakel im August erneuerte Christina Haubrich diese Forderung, um eine gute Organisation für die schwierige Situation mit Schulstart, Reiserückkehrern und Herbstkrankheiten zu erreichen.

 

„Allen war klar, dass der Herbst eine große Herausforderung darstellt. Bayern setzt weiterhin auf planlose Massentests, statt gezielt dort zu testen, wo hohe Relevanz und hohes Risiko besteht. Die Konsequenzen dieses Fehlers sehen wir am aktuellen Infektionsgeschehen“, sagt die Landtagsab geordnete.

 

Massive Kritik aus Ärzteschaft - Grüne erhöhen Druck auf Söder und Huml

 

Die Grünen im Landtag fordern, dass Ministerpräsident Söder und Gesundheitsministerin Huml einlenken und die Teststrategie verändern. Auch Allgäuer Hausärzte und Labormediziner hatten zuletzt vor Engpässen der Testkapazitäten gewarnt und klare Testpläne gefordert. (Allgäuer Zeitung, 14.09.2020)

 

Mit Dr. Klaus Reinhardt, der im Interview mit Bayern 2 die großflächigen Corona Tests als „völlig falsch“ und „eine Verschwendung von Labor Ressourcen“ bezeichnete, schlägt auch der Präsident der Bundesärztekammer in die gleiche Kerbe. (Bayern 2 radioWelt, 15.09.2020)

Mit gezielten und koordinierten Testungen könnten die Wartezeiten auf Testergebnisse verringert werden. So fordern die Grünen, dass in der Teststrategie insbesondere der Fokus auf Masseneinrichtungen , dem Personal im Gesundheitswesen, in den Pflegeeinrichtungen sowie in Schulen und Kindergärten liegt, um diese Institutionen zu entlasten un d ihren Betrieb sicherstellen

zu können.

 

Systemrelevant und hochriskant - Pflegekräfte besser schützen und besser bezahlen

 

„In der Kranken und Altenpflege sind durch die Arbeitsabläufe nicht nur die Patienten, sondern auch das Personal einem deutlich höheren Risiko ausgesetzt, sich und andere mit Coronaviren zu infizieren. Dem Applaus im März und dem halbherzigen Bonus sind keine Taten gefolgt, keine wirklichen Verbesserungen. Das Infektionsgeschehen in Kaufbeuren zeigt auch, dass man das Pflegepersonal mit den Risiken alleine lässt“, so Christina Haubrich. Neben dem undurchdachten Test Konzept ist vor allem Personalmangel in den systemrelevanten Branchen ein Problem, das die Arbeit während Corona erschwert. Die Grünen setzen sich daher für weitreichende Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in allen Care Berufen ein und fordern insbesondere höhere Löhne, eine

kostenfreie Ausbildung und mehr Mitgestaltung bei den Arbeitszeiten


Pressemitteilung: Christina Haubrich spendet Diätenerhöhung

 

11. September 2020

 

Gute Nachrichten für den Verein „kennen und verstehen e.V.“ im Landkreis Aichach-Friedberg

 

Die Landtagsabgeordnete der Grünen und gesundheitspolitische Sprecherin Christina Haubrich spendet ihre Diätenerhöhung des kommenden Jahres, um Menschen, die die Corona Krise besonders hart trifft, zu unterstützen. Die Hälfte davon 1.250 Euro, kommt dem Förderverein „kennen und verstehen e.V.“ zur Verbesserung der psychosozialen und sozialpsychiatrischen Versorgung im Landkreis zugute. Die andere Hälfte in Höhe von 1.250 Euro geht, ebenfalls für einen guten Zweck, ins Ostallgäu, den zweiten Landkreis, den Christina Haubrich betreut.

 

„Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen haben wir uns frühzeitig auf ein Spendenmodell geeinigt. Ich bin besonders stolz und freue mich, einen gemeinnützigen Verein wie „kennen und verstehen e.V.“ mit meiner Spende bei seiner Arbeit unterstützen zu können.“, so Haubrich.

 

In dem Verein haben sich Frauen und Männer zusammengefunden, um die psychiatrische Versorgung im Landkreis zu verbessern. Mit unterschiedlichen Aktivitäten setzt sich der Verein dafür ein, das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Probleme von psychisch Kranken zu wecken, die Verbesserung der therapeutischen Versorgung voranzubringen oder Selbsthilfegruppen bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Christina Haubrich: „Die ehrenamtliche Arbeit der Mitglieder und deren Engagement verdient meinen größten Respekt und ich bin froh, dass es in unserem Landkreis Menschen gibt, die sich für die Belange von psychisch Kranken einsetzen. In diesem Bereich gibt es noch viel zu wenig Unterstützung für Betroffene. Gerade in der Corona Krise ist die Zahl an psychisch Kranken gestiegen und hat Betroffene an ihre Belastungsgrenzen gebracht.“

 

Der Vorsitzende Fritz Schwarzbäcker freut sich sehr über die Spende und plant das Geld für die beiden im Landkreis bestehenden Selbsthilfegruppen zu verwenden. Die Finanzspritze soll vor allem für die digitale Kommunikation eingesetzt werden, da der persönliche Kontakt in Zeiten von Corona besonders schwierig geworden ist. Der Verein finanziert sich in erster Linie über Mitgliedsbeiträge und ist dankbar für jede finanzielle Hilfe, um die Interessen psychisch Kranken und deren Integration in die Gesellschaft zu fördern. „Die Spende ist eine große Wertschätzung für unsere ehrenamtliche Arbeit.“, so Schwarzbäcker.

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ÜBERGABE DES SPENDENSCHECKS
Foto: Fritz Schwarzbäcker und Christina Haubrich
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Reihentestungen in Seniorenheimen sind kein blinder Aktionismus!

10. September 2020

 

Das Ergebnis der Reihentestungen in Seniorenheimen ist erfreulich. Nachdem das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) elf Einrichtungen im Landkreis Aichach-Friedberg getestet hat und alle Tests negativ waren, zeigt sich die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Christina Haubrich erfreut.

 

Haubrich hält im Gegensatz zum Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Friedrich Pürner, eine zielgerichtete Teststrategie für sehr wichtig. Sie befürwortet regelmäßige Tests in Einrichtungen, in denen viele Menschen zusammen sind, im Besonderen in Einrichtungen mit Risikopatienten.

 

Christina Haubrich: „Wir brauchen für den Herbst eine neue Teststrategie, beispielsweise in Form von Stufenplänen, um situationsabhängig und nach aktuell vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen in regelmäßig definierten Abständen vorzugehen. Tests in Massenunterkünften, wie Asylbewerberunterkünfte, Ernte- und Schlachthöfe, Bildungs- und Erziehungseinrichtungen aber eben auch Alten- und Pflegeeinrichtungen sollen im Mittelpunkt stehen. Wie wir mittlerweile aus Erfahrung wissen, breitet sich Covid-19 in diesen Einrichtungen besonders schnell aus und bedeutet besonders für Risikopatienten mit unter eine tödliche Gefahr.

 

„Reihentestungen sind also kein Aktionismus. Sondern zielgerichtet eingesetzt, sind sie ein wertvolles Instrument in dem Kampf gegen Covid-19. Natürlich spielen auch die Hygienemaßnahmen eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung des Virus. Deren Einhaltung kombiniert mit Testungen sind die wirkungsvollsten Maßnahmen, die wir haben.“, so Haubrich. „Natürlich brauchen wir für die Umsetzung dringendst eine Aufstockung des Personals in den Gesundheitsämtern.“


Pressemitteilung: „Wir brauchen eine Teststrategie für den Herbst“

25. August 2020

  

Christina Haubrich: Reiserückkehrende, Schulstart, typische Herbstkrankheiten – das alles kommt jetzt zusammen

  

 

München (25.8.20/lmo). „Im Mai haben wir Landtags-Grüne eine bayerische Corona-Teststrategie gefordert, die für eine breite und zugleich zielgerichtete Testung auf Corona in Bayern sorgen soll“, erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christina Haubrich. „Man kann kein Virus bekämpfen mit rausposaunten Testversprechen, die alle Akteure, die sie umsetzen müssen, an ihre Grenzen bringt.“ Testen ist das A und O im Pandemiegeschehen und das muss organisiert werden. „Die Reiserückkehrenden, der Schulstart, die typischen Herbstkrankheiten. Das alles kommt jetzt zusammen“, so Christina Haubrich. „Wir brauchen eine Strategie für den Herbst, ohne rennen wir sehenden Auges ins nächste Chaos.“

 

Das „Bayerische Testkonzept“ der Söder-Regierung von Juni besagt, dass alle Lehrkräfte und Unterrichtspersonal möglichst innerhalb der ersten vier Wochen nach Unterrichtsbeginn getestet werden sollen. Christina Haubrich: „Meiner Meinung nach ist das viel zu spät. Eine sinnvolle Testung muss vor Schulbeginn stattfinden.“

 

Zudem sollten die Unikliniken in eine Teststrategie für den Herbst eingebaut werden. „Hier sind große Testkapazitäten sofort verfügbar und die Zeitspanne zwischen Test und Ergebnis könnten durch die angegliederten Universitätslabore erheblich verkürzt werden“, so Christina Haubrich. „Dazu gehört natürlich die Zusicherung einer Kostenübernahme wie bei den niedergelassenen Ärzten.“

 

Den grünen Antrag vom 28. Mai 2020 finden Sie als PDF im Anhang.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Lena Motzer

Stellvertretende Pressesprecherin

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Antrag Teststratgeie
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Pressemitteilung: Corona-Test-Debakel mit Ansage

19. August 2020

 

Christina Haubrich zur Sondersitzung des Ausschusses für Gesundheit und Pflege im Bayerischen Landtag

 

München (19.8.20/lmo). Die Sondersitzung des Ausschusses für Gesundheit und Pflege im Bayerischen Landtag kommentiert die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christina Haubrich:

 

„Die Verschleierungsmaschinerie der CSU-Regierung geht weiter und Ministerpräsident Söder, der das Corona-Test-Debakel an der bayerischen Grenze mit seiner Ad-Hoc-Entscheidung maßgeblich herbeigeführt hat, bleibt der Sitzung fern. CSU-Gesundheitsministerin Huml und Corona-Koordinator Dr. Herrmann beantworten die Fragen ausweichend und teilweise gar nicht. Derweil gibt es weitere Nachrichten, dass Corona-positive aber unbenachrichtigte Personen das Virus unwissentlich weitergegeben haben.

 

Die Menschen an den bayerischen Grenzen zu testen ist richtig und wichtig, aber ohne die nötige Vorbereitung und Infrastruktur war es ein Debakel mit Ansage. Urlaubszeiten und Schulferien waren bekannt, vorbereitete Teststationen also möglich. Angebote lagen dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) aufgrund einer Ausschreibung vor. Jetzt haben wir mit überforderten Behörden, enttäuschten Ehrenamtlichen, verunsicherten Urlaubenden und steigenden Infektionszahlen zu kämpfen.

 

Das darf nicht mehr passieren. Wir brauchen jetzt ein gutes Projektmanagement, bestmögliche Kommunikation über alle Ebenen und eine funktionierende Testung von Reiserückkehrenden, die ja in Bayern zu einem großen Teil noch ausstehen.“

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Lena Motzer

Stellvertretende Pressesprecherin


Pressemitteilung: Vertrauen in Krisenmanagement der Söder-Regierung vollends zerstört

18. August 2020

 

Katharina Schulze und Christina Haubrich fordern Söder-Auftritt bei Sondersitzung des Gesundheitsausschusses am Mittwoch

 

 

München (18. August 2020/hla). Zur Berichterstattung „Ministerin wusste deutlich früher von Corona-Testpanne in Bayern“ äußern sich die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christina Haubrich, und die Fraktionsvorsitzende Katharina Schulze.

 

Katharina Schulze: „Der Umgang der Söder-Regierung mit dem Corona-Test-Debakel ist grob fahrlässig. Statt am Montag bei Bekanntwerden der schweren Test- und Kommunikationsfehler sofort zu handeln und die Öffentlichkeit zu informieren, ist wertvolle Zeit verloren gegangen. Getestete Personen wurden durch das Nicht-Handeln weiter im Unklaren gelassen, das ist brandgefährlich. Anstatt den Schaden zu begrenzen, setzen Söder und Huml eine Verschleierungsmaschinerie in Gang. Was jetzt nach und nach ans Tageslicht kommt, zerstört das Vertrauen in das Krisenmanagement dieser Regierung noch weiter.“

 

Christina Haubrich: „Die Glaubwürdigkeit von CSU-Ministerpräsident Söder und seiner überforderten Gesundheitsministerin Huml sind am Boden. Die Sondersitzung des Gesundheitsausschusses am Mittwoch im Landtag kommt zur rechten Zeit. Die Ministerin wird sich unbequemen Fragen stellen müssen – und Markus Söder wäre gut beraten, sich auch den Abgeordneten zu stellen.“ 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Holger Laschka

Pressesprecher 


Pressemitteilung: Markus Söder und Florian Herrmann sollen Rede und Antwort stehen

17. August 2020

 

 

Christina Haubrich fordert Erscheinen der verantwortlichen Corona-Krisenmanager bei Sondersitzung des Gesundheitsausschusses

 

München (17. August 2020/hla). „Huml allein im Haus - das reicht mir nicht.“ Christina Haubrich, gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, will sich mit dem Bericht der CSU-Gesundheitsministerin Melanie Huml am Mittwoch bei der Sondersitzung des Gesundheitsausschusses im Bayerischen Landtag nicht zufriedengeben.

 

„Das Corona-Test-Debakel an der bayerischen Grenze wurde maßgeblich herbeigeführt vom CSU-Ministerpräsidenten Markus Söder, der mit seiner Ad-Hoc-Entscheidung Ehrenamtliche beansprucht und seine Verwaltung überfordert hat“, unterstreicht Christina Haubrich. „Es ist deshalb wichtig, dass wir aus erster Hand, also von Markus Söder selbst, über den Weg ins Test-Chaos informiert werden.“ Rede und Antwort stehen soll den Abgeordneten nach Ansicht von Christina Haubrich auch der Corona-Krisenkoordinator Florian Herrmann. „Die Gesundheitsministerin kommt in der Verantwortungshierarchie erst an dritter Stelle. Ich möchte nicht ihre Rechtfertigungen hören, sondern fordere Erklärungen und ein funktionierendes Projektmanagement von den Herren Söder und Herrmann“, so Christina Haubrich.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Holger Laschka

Pressesprecher 


Pressemitteilung: Debakel bei Teststationen

13. August 2020

 

Wird Söders Versagen zum Auslöser für 2. Welle?

 

Das schwerwiegende Debakel an Bayerns Corona-Teststationen, die 900 positiv Getestete im Unklaren über das Testergebnis lässt ist unfassbar. Wird Söders Versagen zum Auslöser für die 2. Welle? Der Verbreitung und Ansteckung mit dem Corona Virus sind Tür und Tor geöffnet.

 

„Die Kontaktpersonen müssen umgehend von den Gesundheitsämtern nachverfolgt werden, um größeren Schaden abzuwenden.“, fordert die Landtagsabgeordnete Christina Haubrich, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag. Es stellt sich die Frage, wie die Übermittlung der erforderlichen Daten an die Gesundheitsämter erfolgt. Gibt es auch hier Probleme oder kann sofort mit der Ermittlung der Kontaktpersonen begonnen werden? „Die Struktur des öffentlichen Gesundheitsdienstes hat große Schwachstellen. Wir haben immer wieder gefordert, dass der ÖGD digital und personell besser aufgestellt werden muss.“, so Haubrich.

 

„Gesundheitsämter sind das Nadelöhr in der Bekämpfung der Pandemie, deshalb setzen wir Grüne uns auch für die Beschleunigung der Meldeverfahren, insb. für grundlegende Verbesserungen der technischen und digitalen Ausstattung durch eine zügige Umsetzung von DEMIS (Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem für den Infektionsschutz) und eine flächendeckende Anbindung des ÖGD ein.“

 

In diesem Zusammenhang müssen auch die privaten Anbieter, die die Teststationen jetzt übernehmen sollen, genau betrachtet werden. Haben sie wirklich die Kapazitäten und digitalen Möglichkeiten die Tests ordnungsgemäß durchzuführen und rechtzeitig zu informieren? Hier sind Kontrollen absolut notwendig. Die Bewältigung solcher Massentestungen sind große Herausforderungen. Es ist wichtig, dass dort einwandfrei gearbeitet wird. Ansonsten sind solche Söderschen PR Aktionen absolut sinnlos.


Pressemitteilung: Unikliniken in Testkonzept einbauen

10. August 2020

 

Christina Haubrich will Engpässen bei Testkapazitäten mit Einsatz der Universitätskliniken und deren angegliederten Laboren begegnen

 

 

München (10. August 2020/hla). Die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christina Haubrich, wünscht sich bei der am Montag angekündigten Ausweitung der Corona-Testungen in Bayern den naheliegenden Rückgriff auf die Universitätskliniken. „Hier sind große Testkapazitäten sofort verfügbar und die Zeitspanne zwischen Test und Ergebnis könnte durch die angegliederten Universitätslabore erheblich verkürzt werden“, unterstreicht Christina Haubrich.

 

Voraussetzung wäre, dass der Freistaat Bayern den Universitätskliniken ebenso eine Kostenübernahme zusichert, wie den niedergelassenen Ärzten. „Die neuen Beschlüsse zur Mehrfachtestung von Reiserückkehrenden werden die ohnehin strapazierten Kapazitäten der beauftragten Privatanbieter und der Vertragsärzte zusätzlich verknappen“, prognostiziert Christina Haubrich, „wir sollten deshalb alle vorhandenen Testkapazitäten ausschöpfen. Und da können die Unikliniken eine wichtige Stütze im Testkonzept sein.“

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Holger Laschka

Pressesprecher 


Pressemitteilung: Internet in Flüchtlingsunterkünften dringend erforderlich

3. August 2020

 

Christina Haubrich fordert W-LAN für alle Geflüchtete im Landkreis

 

Kaum ein Bürger kommt heute noch ohne Internet aus. Ohne Internet geht im digitalen Zeitalter nichts mehr, weder im Beruf, noch in der Schule oder im Privatleben und schon gar nicht in Corona Zeiten und auch gar nicht in Unterkünften für Geflüchtete. „Die Unterkünfte für Geflüchtete im Landkreis Aichach-Friedberg müssen dringend mit Internetzugang ausgestattet werden“, fordert Christina Haubrich, Landtagsabgeordnete der Grünen.

 

Während der Pandemie im letzten halben Jahr hat die Staatsregierung die Träger der Unterkünfte zum Schutz der Mitarbeiter darauf hingewiesen, die Beratungstätigkeit in den Unterkünften grundsätzlich ohne Parteiverkehr auszuüben. Die Nutzung von digitalen Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme spielt dabei eine entscheidende Rolle. Ohne digitale Medien geht es nicht. Selbst im Schulbetrieb wird in Corona Zeiten immer mehr auf digitale Medien im Unterricht zurückgegriffen. Die Lehrkräfte haben Lehrfilme gedreht und ihren Schülern zugeschickt. An Videokonferenzen, die an vielen Schulen verpflichtend waren, hätten somit geflüchtete Schüler nicht teilnehmen können. Den Lehrern wird zugemutet, dass sie sich auf den Weg machen und jeden einzelnen aufsuchen und mit Unterrichtsmaterial beliefern. Internetzugang für Schüler ist ein absolutes Muss.

 

„Der persönliche Kontakt zur Lehrkraft ist gerade für die jüngeren Schüler wichtig und von daher hoffen wir alle, dass es nicht mehr zu einem gravierenden Lock Down mit kompletten Schulschließungen kommt. Aber niemand weiß, was uns die nächste Zeit bringen wird und wann und in welcher Form die zweite Welle kommen wird“, so Christina Haubrich. „Wir sollten jedenfalls darauf vorbereitet sein und dürfen die Menschen in den Unterkünften dabei nicht vergessen. Internet zu haben ist kein Luxus, sondern in der heutigen Zeit muss dies zur Grundausstattung gehören“, fordert Haubrich. „Die Digitalisierung hilft Kontakte zu minimieren, schützt so vor Ansteckung und ist damit im Interesse der Allgemeinheit.“


Pressemitteilung: Am falschen Ende gespart

3. August 2020

 

Christina Haubrich fordert wohnortnahe Geburtsstationen

 

„Familie Gutnik aus Aichach hat Glück gehabt. Die Geburt ihres Kindes auf der B300 hat ein gutes Ende genommen. Aber man mag sich gar nicht ausmalen, was alles hätte passieren können, wenn bei der Geburt Komplikationen aufgetreten wären“, so die Landtagsabgeordnete Christina Haubrich, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag.

 

Seit der Schließung der Geburtsstation in Aichach stellt genau so ein Fall das Szenario dar, vor dem sich werdende Eltern fürchten. Junge Familien können sich nicht mehr auf eine gute Betreuung rund um die Geburt verlassen.

 

Die Schließung von Geburtsstationen aus Kostengrün den ist ein großes Problem. Was bleibt sind ineffiziente Strukturen und unsinnige Verteilungen von Geburtsstationen in der Fläche. „Die derzeitige standortbasierte Krankenhausplanung für Geburtshilfeabteilungen muss dringend zu einer erreichbarkeits orientierten Versorgungsplanung umgewandelt werden“, fordert Christina Haubrich. „Jede Frau muss sich sicher fühlen und es muss ihr auch Sicherheit geboten werden. Das medizinisch bestens ausgerüstete Krankenhaus in weiter Ferne nützt, wie im Fall der Familie Gutnik deutlich zu erkennen ist, sehr wenig.“

 

Gute Versorgung in ganz Bayern ist erst dann wieder gewährleistet, wenn Geburtshilfestationen auch an die kleineren Krankenhäuser zurückkehren und mit Hebammen vor Ort einen leistungsfähigen medizinischen Versorgungsverbund bilden.


Pressemitteilung: UPD neu gestalten!

26. Juli 2020

 

Christina Haubrich fordert: Flächendeckende Beratungsleistungen für Bayern - Unabhängige Patientenberatung neu gestalten!

 

Eine noch nicht veröffentlichte Prüfung der Unabhängigen Patientenberatung (UPD) durch den Bundesrechnungshof hat ergeben, dass etwa ein Drittel der Fördermittel intern verschoben wird und deshalb nicht für die Beratung zur Verfügung steht. Zudem zeigt der Bericht schlechte Beratungszahlen insbesondere bei den persönlichen Vor-Ort-Gesprächen und die Forderung, die ganze bisherige Förderung zu überprüfen.

 

Bis Ende 2015 waren drei gemeinnützige Organisationen (Verbraucherzentralen, Patientenstellen und VdK) die Träger der UPD. Nach einer Ausschreibung 2015 hat der Spitzenverband der Krankenkassen die Firma Sanvartis GmbH mit der Organisation der UPD beauftragt. Diese Firma hatte vorher keine Erfahrung in der unabhängigen Patientenberatung. Von Anfang an gab es in breiten Teilen der Öffentlichkeit und der Presse erhebliche Zweifel an der Unabhängigkeit des neuen Trägers. Sanvartis ist ein Unternehmen, das u.a. für die Krankenkassen und aktuell für die Pharmaindustrie tätig ist.

 

 „Wir müssen weg von der Kommerzialisierung. Die UPD ist für die Patientenberatung in Deutschland zuständig und muss unabhängig handeln. Dass der Spitzenverband der Kassen die den Kassen nahestehende gewinnorientierte Firma Sanvartis als Träger der UPD auswählen konnte, ist ein Unding. Der Spitzenverband der Kassen verfolgt eigene Interessen und muss von diesem Amt enthoben werden.“, moniert die grüne Landtagsabgeordnete Christina Haubrich.

 

„Gesundheit darf kein Geschäft auf Kosten der Patienten und Patientinnen sein. Die künftigen Träger der UPD dürfen nicht mal den Anschein einer Nähe zu den Akteuren im Gesundheitswesen haben. Die Unabhängige Patientenberatung muss wieder zivilgesellschaftlich und gemeinnützig organisiert werden.“, fordert die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen in Bayern Christina Haubrich.  

 

Durch die Übertragung auf Sanvartis kam es zu einem Rückgang der persönlichen Vor-Ort-Beratung auf gut 3 Prozent. Bis 2015 war der Anteil bundesweit und in Bayern noch bei 14 Prozent. Christina Haubrich drängt: „Wir brauchen eine flächendeckende, sichtbare, leicht zugängliche Beratung überall in Bayern. Zum Schutz, zur Unterstützung und zur Stärkung von Patienten und Patientinnen. Wir müssen regionale Akteure, insbesondere Selbsthilfe-Gruppen sowie Patienten- und Verbraucherorganisationen einbinden.“

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Christina Haubrich


Pressemitteilung: Modernisierung anstatt Schulschließungen

17.07.2020

 

Christina Haubrich fordert: Mehr Zukunft wagen

 

Die Neuausrichtung der Landwirtschaftsverwaltung mit Schließung der Landwirtschaftsschule Augsburg hat auch für den Landkreis Aichach-Friedberg gravierende Auswirkungen. Auch wenn die SchülerInnenzahlen in den letzten Jahren Schwankungen unterlegen sind, war für die SchülerInnen eine gute Ausbildung und kurze Wege zur Unterrichtsstätte gesichert.

 

„Mit Blick in die Zukunft in der der Ökolandbau immer mehr an Bedeutung gewinnt, wäre es eine zukunftsweisende Entscheidung gewesen, den Standort zu erhalten und lieber die Lerninhalte zu überdenken“, kritisiert Christina Haubrich, Wahlkreisabgeordnete von Bündnis`90/Die Grünen in Aichach-Friedberg. Keine Trennung mehr von „öko“ und „konventionell“, sondern eine neue, innovative Ausrichtung der Schulen wäre eine Chance und würde den Schulstandort attraktiver machen. Schulen, die sich auf ökologische Landwirtschaft spezialisiert haben, führen schon jetzt Wartelisten. An der Fachschule für Ökologischen Landbau in Landshut/Schönbrunn wurde 2019 ein Semester zusätzlich angeboten.

 

Auch die Möglichkeiten der Digitalisierung könnten genutzt werden, um Schulstandorte zu erhalten und Lehrinhalte effizient und attraktiv zu machen. „Wenn sich die Söder Regierung wirklich Mühe gegeben hätte und Landwirtschaft und Gesellschaft wirklich zusammen denken würde, hätten sich für die Schulstandorte sicher interessante Kooperationen ergeben können. So wäre für die jungen angehenden Landwirte im Landkreis Aichach-Friedberg  eine Chance auf eine wohnortnahe, qualifizierte Ausbildung erhalten geblieben“, bemängelt Christina Haubrich.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Christina Haubrich


Pressemitteilung: Materialien jetzt verteilen!

30. Juni 2020

 

Aiwangers Hamsterkäufe jetzt an Einrichtungen in ganz Bayern verteilen

 

Claudia Köhler und Christina Haubrich wollen Zentrallagerkosten vermeiden und Krankenhäuser bei laufenden Beschaffungskosten entlasten

  

München (30. Juni 2020/hla). Die Landtags-Grünen fordern die Verteilung der von FW-Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger zentral beschafften Ausrüstung für mögliche Pandemie-Notunterkünfte in Bayern. Laut einer Anfrage (Anhang) der haushaltspolitischen Sprecherin Claudia Köhler sind für die Aufbewahrung der Gegenstände in Räumen der Messe München und im Pandemiezentrallager Garching bis Mitte Juni bereits knapp 1,2 Millionen Euro Lagerkosten entstanden. Gleichzeitig werden Teile der Notausrüstung, die quer durch Bayern sinnvoll eingesetzt werden könnten, unverständlicherweise zurückgehalten. Von rund 90.000 laut Beschaffungsliste (Anhang) beschafften Wischüberzügen wurden erst gut 10.000 an Bedarfsträger verteilt.

 

„Die teuer eingelagerten Verbrauchsmaterialien müssen jetzt zügig an Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in Bayern abgegeben werden“, fordert Claudia Köhler. Sie will die bei der Messe München angemieteten Lagerflächen so schnell wie möglich räumen lassen, „ehe hier Millionenkosten auflaufen“. Die gesundheitspolitische Sprecherin Christina Haubrich sieht in der Verteilung der Materialien auch „ein finanzielles Entlastungsprogramm für die Kliniken in Bayern. Das senkt sicher einen kleinen Teil der laufenden Beschaffungskosten.“ Für die Zukunft wünscht sich Christina Haubrich „bessere und bedarfsgerechte Planungen der jeweils zuständigen Ressorts, damit es in unseren öffentlichen Einrichtungen nicht wieder am Allernötigsten fehlt, sollte die zweite Coronawelle auf uns zurollen. Hier muss ein schlüssiges Konzept her“.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Holger Laschka

Pressesprecher

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Anfrage zum Plenum Verbrauchsmaterialien
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Pressemitteilung: Banhverkehr beeinträchtigt durch Verkehrsunternehmen Go-Ahead

26. Juni 2020

 

Zuverlässigen Bahnverkehr angesichts Betreiberwechsel sicherstellen

 

Die Grünen im Bayerischen Landtag sehen den von der Bayerischen Staatsregierung geplanten Betreiberwechsel auf vielen wichtigen Bahnstrecken in Schwaben an das Verkehrsunternehmen Go-Ahead mit sehr großer Sorge. Diese Sorge wird nun bestätigt durch eine aktuelle Anfrage des mobilitätspolitischen Sprechers der GRÜNEN Fraktion Dr. Markus Büchler, MdL (siehe Anlage).

 

Dr. Markus Büchler, MdL: "Nach den massiven Beeinträchtigungen im Zugverkehr des Betreibers Go-Ahead in Franken und Baden-Württemberg, zeichnet sich nun weiteres Unheil in Schwaben ab. Das Verkehrsministerium bestätigt nun unsere Befürchtungen. Es gebe Abweichungen vom Betriebsaufnahmekonzept, Verzögerungen beim Werkstattneubau in Langweid und bei der Personalakquisition. Ohne Personal und ohne Werkstatt werden die Züge nicht fahren können! Ich fordere die Staatsregierung auf, alles zu tun, dass das Bahnangebot in unserer Region durch den Betreiberwechsel nicht gefährdet werden kann und im Verkehrsausschuss des Landtags regelmäßig detailliert zu berichten!“

 

Christina Haubrich, MdL: "Der Betrieb der Bahnlinie Ulm-Augsburg-München ist für unsere Region von außerordentlicher Bedeutung. Insbesondere die vielen Berufspendlerinnen und -pendler nach München sind auf eine zuverlässige Bahnanbindung angewiesen. Auch im Hinblick auf die überfällige Verkehrswende und den Klimaschutz muss der Betrieb der Bahnlinie - unabhängig vom Betreiber - zu jedem Zeitpunkt pünktlich und komfortabel erfolgen. Es ist Aufgabe des Freistaates Bayern für einen reibungslosen Betrieb mit attraktiven Zügen und Takten zu sorgen und diesen deutlich auszubauen!"

 

Der Betreiberwechsel von der DB zu Go-Ahead soll erfolgen, nachdem Go-Ahead die Ausschreibung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft gewonnen hat. Es handelt sich dabei um folgende Linien:

 

„E-Netz Allgäu“: München – Memmingen – Lindau; Wechsel geplant ab Dezember 2021

 

Los 1 der „Augsburger Netze“, Wechsel geplant ab Dezember 2022 mit den Linien:

 

• Ulm – Augsburg – München

• Würzburg – Ansbach – Treuchtlingen – Donauwörth – Augsburg

• Aalen – Nördlingen – Donauwörth

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Anfrage zum Plenum Go-Ahead
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Pressemitteilung: Tests in Massenunterkünften

24. Juni 2020

 

Christina Haubrich fordert regelmäßige Tests in Massenunterkünften

 

Der Fall Tönnies hat gezeigt wie prekär die Lage ist und wie rasend schnell sich das Corona-Virus ausbreitet. Es kann jede Massenunterkunft treffen. Der Fall Spargelhof Lohner im Landkreis Aichach-Friedberg hat gezeigt wie schnell sich auch vor Ort ein Hotspot entwickeln kann. „Wir hatten großes Glück, dass die Ausmaße nicht so verheerend waren wie in Gütersloh. Wir brauchen daher regelmäßige Testungen auch ohne Verdacht in sämtlichen Schlachtbetrieben, Erntehelfer- und Asylbewerberunterkünften in Bayern“, so Christina Haubrich, gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen. „Ein zweites Tönnies darf es bei uns hier nicht geben! Es ist höchste Zeit, regelmäßige Testungen durchzuführen.“

 

Wie eine Anfrage (s. Anhang) bei der bayerischen Staatsregierung ergeben hat, werden nur etwa die Hälfte der zur Verfügung stehenden Tests ausgeschöpft. Diese Tatsache ist nicht hinnehmbar. Gerade Testungen sind eine wirksame Maßnahme zur Kontrolle und zur Eindämmung des Corona-Virus. Es gilt, Infizierte möglichst früh zu identifizieren und die Kontakte nachzuverfolgen. „Niemand möchte einen zweiten Lock-Down.“ Christina Haubrich fordert, dass die in Bayern vorhandenen Testkapazitäten voll ausgenutzt werden, insbesondere für Schlachtbetriebe, Erntehelfer- und Asylbewerberunterkünften. „Das einmalige Testen in derartigen Masseneinrichtungen ist definitiv nicht ausreichend. Nur regelmäßige Tests bringen die nötige Sicherheit, um einer zweiten Welle vorzubeugen.“

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Anfrage zum Plenum Nutzung Corona-Tests
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Pressemitteilung: Corona-Tests sofort und flächendeckend anbieten

22. Juni 2020

 

Christina Haubrich mahnt Tempo bei Bayerischem Testkonzept an

 

München (22.6.2020/hla). Die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christina Haubrich, fordert die zügige Vorlage des am 16. Juni 2020 vom Kabinett beschlossenen „Bayerisches Testkonzepts“ und die volle Ausnutzung der bayerischen Testkapazitäten zum Schutz der Bevölkerung vor Corona. Die Antwort der Söder-Regierung auf eine Anfrage zum Plenum (AzP im Anhang) legt den Schluss nahe, dass die Testkapazitäten bislang nur rund zur Hälfte ausgeschöpft werden. „Im Zuge der aktuellen Lockerungen beim Coronaschutz ist es wichtig, das wir gerade dort, wo viele Menschen zusammenkommen, freiwillige Tests anbieten“, unterstreicht Christina Haubrich, „das gilt für Erzieherinnen und Erzieher in unseren Kindertagesstätten ebenso wie für Lehrkräfte an Schulen oder für Beschäftigte in Alten-, Pflege- und Betreuungseinrichtungen.“

 

Christina Haubrich fordert entgegen der zögerlichen Reihentestungs-Strategie der Söder-Regierung mit einem ersten Testdurchlauf im Juli und einer zweiten Testreihe am Ende der Sommerferien „sofortige und flächendeckende Testangebote, die bei Bedarf und Verdacht jederzeit erneut in Anspruch genommen werden können“. Laut der Antwort der Söder-Regierung auf die AzP von Christina Haubrich verfügt Bayern rechnerisch über eine Tageskapazität von 21.000 Tests. Durchgeführt wurden vom 10. Mai bis 14. Juni mit 361.218 lediglich rund die Hälfte.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Holger Laschka

Pressesprecher

 

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Anfrage zum Plenum Corona-Tests
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Pressemitteilung: Besuchszeiten in Krankenhäusern

19. Juni 2020

 

„Kranke Kinder brauchen ihre Eltern“

 

Christina Haubrich fordert verlängerte Besuchszeiten in Krankenhäusern

 

München (19.6.20/lmo). Die Landtags-Grünen fordern, die Besuchszeiten für kranke Kinder in Krankenhäusern deutlich auszuweiten und zudem beiden Elternteilen und auch den Geschwistern den Besuch zu erlauben: Bisher können Kinder, die im Krankenhaus liegen, nur von einem Elternteil und das auch nur maximal eine Stunde am Tag besucht werden. „Das ist unverhältnismäßig, denn Kleinkinder können noch nicht verstehen, warum ihre Mama oder Papa nur für eine Stunde am Tag bei ihnen ist. Für den Heilungsprozess ist es wichtig, dass sich das Kind geborgen fühlt“, erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin Christina Haubrich. „Kranke Kinder brauchen ihre Eltern.“

 

Christina Haubrich will den Krankenhäusern ermöglichen, ihre momentanen Öffnungszeiten für Besuchende zu erweitern. „Eltern und Geschwistern muss es erlaubt werden, die volle Öffnungszeit als Besuchszeit nutzen zu können.“ Dabei ist die Einhaltung der Hygienemaßnahmen, wie Mund-Nasen-Bedeckung und Abstandsregeln zu anderen Patientinnen und Patienten und Besucherinnen und Besuchern selbstverständlich, genauso wie die Berücksichtigung der lokalen Fallzahlen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Lena Motzer

Stellvertretende Pressesprecherin


Pressemitteilung: ÖGD stärken

16. Juni 2020

 

Gesundheitsämter und Krankenhäuser für die Zukunft stark machen

 

Aichach-Friedberg ist Corona Hotspot. Das Gesundheitsamt hat gute Arbeit geleistet, auch wenn es personell unterbesetzt ist. Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) erlebt gerade eine Wandelung. Bisher kaum von der Öffentlichkeit beachtet, steht er nun aufgrund von Corona im Fokus der Wahrnehmung. Langfristige Maßnahmen für den ÖGD sind erforderlich. Der ÖGD muss zur dritten Säule des Gesundheitswesens aufgewertet werden.

 

Auf Bundesebene wird gerade über ein Gesetz diskutiert zur finanziellen Unterstützung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Leider sollen die Mittel des Bundes nur auf die Dauer der kommenden 5 Jahre befristet sein. „Wir fordern eine kontinuierliche Unterstützung, diese muss festgeschrieben werden und für die Ämter auf lange Sicht planbar sein“, so Christina Haubrich, gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen. Aber auch eine Entlastung der Gesundheitsämter auf andere Art und Weise wäre denkbar. Der Aufgabenbereich des ÖGD könnte abgespeckt werden, indem man dessen Zuständigkeiten überdenkt.

 

Gerade in der Corona Krise ist der ÖGD einer der Hauptlasttragenden. In München werden z.B. die Schuleingangsuntersuchungen zur Zeit auf freiwilliger Basis von den Kinderärzten übernommen. Aber auch die Krankenhäuser haben sehr gelitten. Trotz Förderungen seitens des Freistaates und des Bundes wird es wohl sehr eng für sie werden, da sie schon vor der Krise in finanziellen Nöten steckten. Hier braucht es eine gute Krankenhauspolitik in den nächsten Jahren, um dies aufzufangen.

 

Covid-19 wird nicht die letzte Pandemie bleiben. Bedingt durch die verschiedensten Umweltfaktoren, aber auch Antibiotikaresistenzen und ähnlichem werden Pandemien zunehmen. Dafür müssen wir auch im Landkreis Vorkehrungen treffen. „Wir müssen die letzten Wochen genau betrachten und analysieren, was gut und was schlecht gelaufen ist“, fordert Haubrich. „Wir benötigen eine gute Vorratshaltung in Sachen Schutzkleidung, Desinfektions- und Arzneimittel. Wir müssen auf eine zweite Welle vorbereitet sein und dürfen aber auch den Normalbetrieb nicht vernachlässigen.“


Pressemitteilung: Wischmop-Affäre

9. Juni 2020

 

Wischmops sind zum Wischen da

 

Christina Haubrich fordert eine sinnvolle Verteilung

 

Die Grünen im Landtag fordern eine Aufklärung in der sog. „Wischmop-Affäre“. Ohne Rücksprache mit dem Gesundheitsministerium und Abfrage der benötigten Mengen hat Staatsminister Aiwanger für 3,16 Millionen Euro aus dem Corona-Sonderfonds 90 000 Wischmopps, 134 000 Putztücher, 120 000 Handtücher und 32 000 Bettlaken in der Corona Krise eingekauft. Jetzt stapelt sich ein Großteil der Ware ungenutzt in Lagern und verursacht somit zusätzlich zur Beschaffung Lagerkosten. „Hier wurden Unsummen von Steuergeldern ausgegeben, dann sollten die Materialien jetzt umgehend sinnvoll verwendet und verteilt werden“, fordert die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen Christina Haubrich.

 

Anstatt die Materialien teuer zu lagern, sollten sie zweckmäßig eingesetzt werden. Auch Desinfektionsmittel und Maskenstoff wurden en gros beschafft. „Es gibt immer noch Schulen, die dringend Spender für Desinfektionsmittel brauchen und Landkreise, die Wischmops aus dem lagernden Kontingent angefragt haben. Hier könnte Aiwanger seinen Einkauf sinnvoll einsetzen. Wir Grüne fordern, das Material schnellstens dorthin zu verteilen, wo es gebraucht wird“, so Christina Haubrich. „Vor allem Kliniken müssen auf eine zweite Welle vorbereitet sein und könnten ihre Bevorratung aufstocken.“


Pressemitteilung: Logo- und Ergotherapie

5. Mai 2020

 

Logo- und Ergotherapie wieder ermöglichen

 

Christina Haubrich: „Hygienisch einwandfreie Versorgung kann gewährleistet werden“

 

 München (5.5.20/lmo). „Patientinnen und Patienten nach einem Schlaganfall und nach Operationen sind auf die Logo- und Ergotherapie genauso angewiesen wie andere auf die Physiotherapie, die ihre Praxen seit dieser Woche wieder öffnen dürfen“, erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christina Haubrich. „Auch hier kann eine hygienisch einwandfreie Versorgung gewährleistet werden. Wir sollten also analog zur Physiotherapie auch die Logo- und Ergotherapie wieder ermöglichen.“

 

Das Aussetzen oder Verschieben von Behandlungen kann für diese Patientinnen und Patienten von bedeutendem Nachteil sein und den Genesungsprozess deutlich verschlechtern. „Bisher ist es jedoch nur erlaubt Notfälle zu behandeln“, sagt Christina Haubrich. „Diese Berufssparte ist wichtig und wir müssen der Logo- und Ergotherapie die Ausübung ihres Berufs unter höchsten Schutzmaßnahmen wieder ermöglichen.“

  

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Lena Motzer

Stellvertretende Pressesprecherin


Pressemitteilung: Maßnahmen wegen Corona-Virus

10. März 2020

 

Corona-Virus: Kurzfristige Maßnahmen im bayerischen Gesundheitssystem nötig

 

Landtags-Grüne wollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen konkret unterstützen

 

 

München (10.3.20/lmo). Die Landtags-Grünen sprechen allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gesundheitssystem ihren Dank aus für die geleisteten Überstunden, die Geduld und die Einsatzbereitschaft und haben größten Respekt vor ihren Leistungen in dieser schwierigen und sich täglich verändernden Zeit. „Oberstes Ziel muss es sein, die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Corona-Virus zu verlangsamen. Damit schützen wir Kranke, chronisch Kranke und Ältere und unterstützen die Ärztinnen und Ärzte sowie das Pflegepersonal“, erklärt die Fraktionsvorsitzende der Landtags-Grünen, Katharina Schulze. „Bis zum Abklingen der Influenza und bis zur Erstellung eines passenden Impfstoffs müssen wir uns Zeit zum Handeln verschaffen und den Druck auf das Gesundheitssystem und die Gesellschaft verringern. Dafür braucht es konkrete Unterstützung des bayerischen Gesundheitswesens in dieser schwierigen Situation.“

 

Die gesundheitspolitische Sprecherin Christina Haubrich fordert eine klare und abgestimmte Kommunikation zwischen Behörden und LeistungserbringerInnen im Gesundheitssystem. „Klare Ansagen und Informationen sind hier wichtig. Für die Menschen und auch im Landtag, wo ein von uns geforderter Bericht zu ergriffenen Maßnahmen und einem Notfallplan der CSU-Gesundheitsministerin immer noch aussteht.“

 

Zusätzliche Kosten für die enorm gestiegenen Preise für Schutzkleidung müssen von der schwarz-orangen Landesregierung übernommen werden. Auch müssen finanzielle Mittel für Desinfektionsmittel für Schulen und Kitas und Behörden zur Verfügung gestellt werden. Zudem braucht es eine Aufstockung des Personals in den bayerischen Gesundheitsämtern und eine Entlastung des ambulanten Sektors. „Anfallende U-Untersuchungen bei Kindern und Jugendlichen müssen auch später durchgeführt werden können, ÄrztInnen dürfen diese abrechnen, obwohl sie nicht im vorgegebenen Zeitraum stattfanden“, so Christina Haubrich. „Nicht nur Erwachsene sollten bei leichter Erkrankung zuhause bleiben dürfen, auch Eltern sollte übergangsweise unbürokratisch ermöglicht werden, auch ohne eine Kinderarztbescheinigung sechs Tage länger mit ihrem erkrankten Kind zuhause zu bleiben.“ Zudem sollte die Möglichkeit geprüft werden, Fernunterricht an den Universitäten und Fachhochschulen ab Semesterbeginn anzubieten, wie es Tirol macht.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Lena Motzer

Stellvertretende Pressesprecherin


Pressemitteilung: Corona-Virus

 

4. März 2020

 

Corona-Virus: Grüne setzen auf Information und Verhinderung der Ausbreitung

 

Ausschuss für Gesundheit und Pflege am 17. März 2020: CSU-Gesundheitsministerin Huml muss Bericht erstatten 

 

München (4.3.20/lmo). Die Lungenerkrankung COVID-19, bekannt unter dem Namen Corona-Virus, löst auch bei den bayerischen Bürgerinnen und Bürgern Besorgnis aus, auch wenn ein großer Teil der Erkrankungen relativ harmlos verläuft. Mit weiteren Ansteckungen muss allerdings gerechnet werden. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christina Haubrich, hat sich an CSU-Gesundheitsministerin Huml gewandt und sie aufgefordert, im nächsten Ausschuss für Gesundheit und Pflege des Bayerischen Landtags am Dienstag, 17. März 2020, zum aktuellen Stand, zu stattfindenden und geplanten Maßnahmen und Handlungsempfehlungen von Seiten des Gesundheitsministeriums Bericht zu erstatten. „Die aktuelle Situation ist für alle schwierig. Wir müssen gemeinsam gegen Hysterie, Panikmache und Falschmeldungen arbeiten. Am besten hilft hier Information und Transparenz. Deshalb muss berichtet werden, was bisher getan wurde und was an konkreten weiteren Maßnahmen geplant ist.“

 

Man müsse alles daransetzen, die Geschwindigkeit, in der sich das Virus ausbreite, zu reduzieren. Christina Haubrich: „So schaffen wir durch das Abklingen der Influenza Kapazitäten im Gesundheitswesen und gewinnen Zeit, bis die Fallzahlen der vom Virus Erkrankten im Sommer vermutlich von allein abnehmen werden und ein passender Impfstoff vorhanden ist.“ 

 

Zudem sei es wünschenswert, dass das Ministerium die gesundheitspolitischen Sprecher der Fraktionen im Landtag möglichst bald und dann regelmäßig auf den jeweils neuesten Stand brächte. „Oft sind wir diejenigen, die von Praxen, Kliniken und verängstigen Bürgerinnen und Bürgern angesprochen oder angeschrieben werden. Aufklärung ist hier wichtig“, so Christina Haubrich.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Lena Motzer

Stellvertretende Pressesprecherin

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Anschreiben an die Gesundheitsministerin Dr. Huml
Hier kannst du das Anschreiben an die Gesundheitsministerin herunterladen.
Anschreiben Christina Haubrich MdL Covid
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Pressemitteilung: Landarztquote

17. Februar 2020

 

Landarztberuf: Fördern statt verpflichten

 

Christina Haubrich: „Landarztquote mit Verpflichtungscharakter ist nicht der richtige Weg, um junge Menschen für den Beruf zu begeistern

 

 

München (17.2.20/lmo). „Die Landarztquote unter den jetzigen Bedingungen ist nicht der richtige Weg, um junge Menschen für den Beruf zu begeistern“, kommentiert die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christina Haubrich, die Meldung*, dass es bisher nur 62 Anmeldungen bei 110 vorhandenen Studienplätzen (Bewerbungsfrist Ende Februar) gibt. „Es ist einfach unrealistisch zu glauben, dass sich junge Erwachsene für die nachfolgenden 22 Jahre – Studium plus Facharztausbildung plus zehn Jahre Bindung in ländlichen Regionen – festlegen, um einen Studienplatz zu erhalten. Um den Landarztberuf attraktiver zu machen, braucht es weniger Zwang und angedrohte Strafzahlungen, sondern umfassende Maßnahmen.“

 

Priorität der Landtags-Grünen ist es, die wohnortnahe Gesundheitsversorgung auf dem Land und in der Stadt zu sichern. „Es dauert lang, bis die Landarztquote greift. Wir müssen aber jetzt etwas tun“, so Christina Haubrich. „Das heißt: Anzahl der Medizinstudienplätze erhöhen und Kooperationen zwischen Universitäten und ländlichen Kliniken schaffen.“ Zudem fordern die Landtags-Grünen neben mehr Medizinstudienplätzen auch, dass ein Studieneignungstest, eine vorliegende Berufsausbildung in einem Gesundheitsberuf oder eine spezifische ehrenamtliche Tätigkeit generell bei der Vergabe aller zur Verfügung stehender Studienplätze berücksichtigt werden.

 

 

*https://www.br.de/nachrichten/meldung/in-bayern-werden-noch-bewerber-fuer-landarzt-studienplaetze-gesucht,300299908

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Lena Motzer

Stellvertretende Pressesprecherin


Pressemitteilung: Telenotarzt

 

24. Januar 2020

 

Grüne fordern schnelle Umsetzung Telenotarzt und Erstellung Notarztbedarfsstudie

 

Christina Haubrich: „Der Notarztmangel in Bayern verschärft sich mit jedem Jahr. Wir müssen hier endlich in die Gänge kommen und gegensteuern“

 

 

München (24.1.20/lmo). Eine Anfrage (Anhang) der gesundheitspolitischen Sprecherin der Landtags-Grünen, Christina Haubrich, zeigt, dass sich der Mangel an Notärzten in Bayern weiter verschärft. „Die Versorgungslage verschlechtert sich jedes Jahr und wir müssen hier endlich in die Gänge kommen und gegensteuern.“

 

Bisher sei eine Notarztbedarfsstudie geplant, diese soll die Einsatzzahlen sowie deren Verteilung auf die konkreten Notarztstandorte untersuchen und optimieren. „Die Durchführung der Studie ist aber nur ‚mittelfristig‘ geplant. Das ist aber der Brisanz der Situation nicht angemessen“, so Christina Haubrich. „Die Studie muss jetzt erstellt und dann auch rasch umgesetzt werden, um die Mängel zu identifizieren und zu optimieren.“

 

Eine weitere Maßnahme gegen den Notarztmangel – das Pilotprojekt „Telenotarzt“ – wird „von der Söder-Regierung gepriesen, ist aber 2019 ausgelaufen – und bisher kein Wort zur Umsetzung“, so Christina Haubrich. Natürlich könne ein Telenotarzt in einen tatsächlich anwesenden Notarzt nie vollständig ersetzen. In vielen lebensbedrohlichen Situationen ist weiterhin ein Notarzt vor Ort nötig. „Der Telenotarzt kann aber den Druck rausnehmen. Das Pilotprojekt muss als Projekt schnellstmöglich gestartet werden.“

 

In dringenden Fällen verweist das CSU-Innenministerium auf die Flugrettung. Die dürfe jedoch nicht abheben, wenn die Sicht zu schlecht oder die Vereisungsgefahr aufgrund niedriger Temperaturen zu groß sei. Christina Haubrich: „Hier brauchen wir satellitengestützte Verfahren, wie sie in unseren Nachbarländern schon Standard sind. Damit kann die Flugrettung deutlich öfter helfen.“

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Lena Motzer

Stellvertretende Pressesprecherin 

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Anfrage zum Plenum
Hier kannst du die Anfrage zum Plenum bezüglich Telenotarzt herunterladen.
20-01-24 AzP Haubrich.pdf
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Pressemitteilung: Kindern mit seltenen Erkrankungen beistehen

4. Dezember 2019

 

Kindern mit seltenen Erkrankungen beistehen – Aufbau eines Qualitätsnetzwerks in Bayern unterstützen

 

 

Christina Haubrich fordert, neue Strukturvorgaben für Behandlung von Kindern mit seltenen angeborenen Erkrankungen zu schaffen

 

 

München (4.12.19/lmo). Auf grüne Initiative fand ein Fachgespräch zu seltenen Erkrankungen bei Kindern statt, an dem Mitglieder des Ausschusses für Gesundheit und Pflege des Bayerischen Landtags teilgenommen haben. PD Dr. Jochen Hubertus, Klinikum der Universität München, Kinderchirurgische Klinik des Dr. von Haunerschen Kinderspitals, berichtete über das Aktionsnetzwerk für seltene angeborene Fehlbildungen (AsaF). Die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christina Haubrich, erklärt: „Kinder mit seltenen Erkrankungen stellen Ärztinnen und Ärzte vor Herausforderungen in der Behandlung, weil die Expertise zu so seltenen Krankheiten häufig fehlt. Die Folge kann für das Kind und die ganze Familie katastrophal sein – zahlreiche Reoperationen, lange Klinikaufenthalte und lebenslange gesundheitliche Beschwerden, die vermeidbar wären.“

 

Durch ein Qualitätsnetzwerk können die Diagnostik, die Versorgung und Strukturen in Bayern verbessert, die Kapazitäten gebündelt und die Patientensicherheit erhöht werden. „Eltern und die kleinen Patientinnen und Patienten fühlen sich oft allein gelassen. Mit einer Bündelung der Expertise und einem funktionierenden Netzwerk sorgen wir für die richtigen Ansprechpartnerinnen und -partner, und Ärztinnen und Ärzte bekommen einen Raum, um sich über komplexe Fälle auszutauschen und zu forschen“, so Christina Haubrich. „Wir Grüne werden den Aufbau des Qualitätsnetzwerks unterstützen und werben für Unterstützung für unsere Initiative. Wir wollen eine Bündelung der Spezialisierung in Bayern, um Kindern die bestmögliche Versorgung, die sie verdienen und die für sie überlebenswichtig ist, zu sichern.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Lena Motzer

Stellvertretende Pressesprecherin

 


Pressemitteilung: Hausärztemangel

03. September 2019

 

Hausärztemangel: Starre Quoten decken noch keinen Bedarf

 

Christina Haubrich fordert zielgerichtete Bedarfsplanung und Kooperation zwischen Universitäten und Regionen mit erhöhtem Bedarf

 

München (03. September 2019/ula). Den Vorstoß der schwarzorangen Staatsregierung zur Ausbildung und Ansiedlung von Ärzten im ländlichen Raum mit Hilfe einer Landarztquote für Medizinstudenten kommentiert die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christina Haubrich.

 

„Eine starre Quote wird nicht reichen, um den Hausärztemangel zu beheben. Sinnvoller als eine starre Quote wäre es, Kooperationen zwischen Universitäten und Krankenhäusern im ländlichen Raum, in dem Bedarf besteht, zu befördern. Wenn Studierende bereits einen großen Teil ihres Studiums dort verbringen, werden sie nach ihrem Abschluss auch häufiger freiwillig in diesen Krankenhäusern arbeiten oder sich in der Region mit einer Praxis niederlassen.

 

Um mehr Hausärztinnen und Hausärzte zu gewinnen, braucht es zudem eine zielgerichtete Bedarfsplanung, angepasst an die Bevölkerungsstruktur. So kann sichergestellt werden, dass eine angemessene und sektorenübergreifende Verteilung stattfindet. Vorstellbar wäre auch eine Art Lotsin oder Lotse für unterversorgte Regionen, die sich um die bessere Vernetzung vor Ort kümmern, Erfahrungen zusammenbringen, wissen, wo potenzielle Praxisräume sind und zuständige Gremien und Verbände an einen Tisch bringen. So wird dort gehandelt, wo der Bedarf besteht.“

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ursula Lampe

Pressereferentin


Pressemitteilung: Krankenhausplanung

09. Juli 2019

 

Krankenhausplanung neu denken

 

Christina Haubrich kommentiert heutige Kabinettssitzung

 

München (09. Juli 2019/ula). Die Ergebnisse der heutigen (Dienstag, 09. Juli) Kabinettssitzung zum Thema Gesundheit kommentiert die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christina Haubrich:

„Es ist nicht damit getan, einfach nur zusätzliches Geld nach dem Gießkannenprinzip in den stationären Sektor zu leiten. Ziel muss eine Versorgungsplanung sein, die eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung für alle Bürgerinnen und Bürger sicherstellt, egal ob auf dem Land oder in der Stadt. Wir fordern daher eine sektorenübergreifende und sektorenverbindende Gesundheitsversorgungsplanung mit einem nachhaltigen Versorgungsnetz. Dafür bedarf es einer gründlichen Ermittlung der Versorgungssituation und einer Analyse des Versorgungsbedarfs. Krankheitshäufigkeit, sozioökonomische Faktoren und Demografie müssen dabei berücksichtigt werden.“

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ursula Lampe

Pressereferentin