Corona-Virus & COVID-19

- WIRD REGELMÄSSIG AKTUALISIERT -

Die Nachrichten rund um das Coronavirus oder SARS-CoV19 beunruhigen die Menschen in Bayern, Deutschland und darüber hinaus. 

Infektionsketten sind nur noch sehr schwer nachzuvollziehen, das Virus breitet sich aus. Die Ausbreitung können wir aber verlangsamen. Und das müssen wir schaffen. Gerade steigen die Infektionszahlen in Bayern wieder. Eine langsamere Ausbreitung hilft jedoch den Gesundheitsämtern, den Krankenhäusern, den Arztpraxen, den Apotheken - dem kompletten Gesundheitssystem - diese massive Aufgabe zu bewältigen.

 

Die Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag legt ein umfassendes Grundsatzpapier zur Eindämmung der Corona-Krise vor. Dieses Papier enthält Forderungen und Vorschläge für kurz-, mittel- und langfristige Hilfsmaßnahmen in den verschiedenen betroffenen Politikfeldern. Unser gemeinsames Ziel ist es die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und die negativen Auswirkungen auf die Gesellschaft, das

öffentliche Leben und die Wirtschaft abzufedern. Die Krise hat einschneidende wirtschaftliche und soziale Folgen und trifft nahezu alle Schichten unserer Bevölkerung. Alle Punkte findest du hier.

 

Wir Grünen im Landtag bringen laufend Anträge und Vorschläge in die Debatte ein. Hier findest du unsere Erfolge.

    

So helfen wir gemeinsam Risikogruppen, wie ältere Menschen, chronisch Erkrankte, Menschen mit Vorerkrankungen und generell geschwächtem Immunsystem zu schützen. Aber auch das genug Kapazitäten da sind, damit eine ausreichende Versorgung gewährleistet wird. Auch für Unfälle, Schlaganfälle, für Notfälle aller Art. Jetzt heißt es: Zusammenarbeiten auf allen Ebenen, besonnen bleiben und aufeinander Acht geben.

Maßnahmen in Bayern

 

Die Infektionszahlen steigen, die Pandemie breitet sich aus und wir stecken bereits mitten in der zweiten Welle.

Die bayerische Staatsregierung hat uns einen zweiten Lockdown „light“ ab 02. November verordnet. Die 8. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung dazu wurde bereits im Vorfeld ohne Abstimmung mit den anderen Fraktionen erlassen.

Aus diesem Grund gab es am Freitag, den 30.10.2020 eine Sonderplenarsitzung im Landtag. Markus Söder gab erneut eine Regierungserklärung ab zur aktuellen Lage hinsichtlich der Corona-Pandemie. Für uns Grüne spricht der Fraktionsvorsitzende Ludwig Hartmann dazu.

 

 

Die Quintessenz aus Ludwigs Rede: Grüne tragen Teil-Lockdown mit, werfen Söder aber Arroganz vor

 

Die bayerischen Grünen tragen die einschneidenden Maßnahmen zur Eindämmung der dramatisch steigenden Corona-Zahlen mit.

Es gehe jetzt darum, die Infektionswelle erneut zu brechen, sagte Landtagsfraktionschef Ludwig Hartmann am Freitag im Landtag in München. «Wir haben es im Frühjahr geschafft, die Welle abzuflachen, und werden es gemeinsam auch ein zweites Mal schaffen.» Man trage deshalb die bundesweit einheitlich beschlossenen Maßnahmen mit. Beim Kampf gegen die Corona-Pandemie komme es «auf uns alle an».

 

Was man aber nicht mittrage, sei die Arroganz, mit der die Staatsregierung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in den vergangenen Monaten gemeint habe, alles richtig gemacht zu haben.

«Diese Arroganz muss aufhören», forderte Hartmann. Offensichtliche Probleme müsse man auch eingestehen und diese angehen.

Hartmann kritisierte beispielsweise, dass nach dem regionalen Lockdown im Landkreis Berchtesgadener Land Urlauber ohne Corona-Tests abreisen mussten. Zudem forderte er mehr Anstrengungen, um zu erfahren, wo sich Infektionen ausbreiteten - derzeit wisse man das nur in rund 25 Prozent der Fälle. Zielgerichtete Gegenmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie seien so kaum möglich, sagte Hartmann.

 

 

Dringlichkeitsanträge zum Lockdown-Light

 

Im Anschluss wurden Dringlichkeitsanträge der jeweiligen Parteien zum Thema beraten. Zum grünen Antrag spricht unser Landtags-Vizepräsident Thomas Gehring. Wir werden unter dem Titel „Gemeinsam durch die Coronakrise“ grundsätzlich den Kurs der Staatsregierung mittragen und fordern die Staatsregierung auf, an einem bundeseinheitlichen Vorgehen festzuhalten. Angesichts der steigenden Infektionszahlen ist es jetzt absolut notwendig, den Anstieg zu bremsen, um eine Überforderung des Gesundheitssystems zu verhindern.

 

Wir befürworten, dass die Regierung die finanziellen Einbußen weitreichend ausgleichen will. Wir fordern den Ausgleich so zu gestalten, dass er lückenlos für alle Betroffenen gewährleistet ist. Dazu zählen auch bereits geschlossene Betriebe und Einrichtungen und Soloselbständige.

 

Auch gehen wir Grüne den Weg mit, Kitas, Schulen und Hochschulen soweit irgend möglich offen zu halten. Gerade deshalb ist es so wichtig, unsere Kontakte in anderen Bereichen zu reduzieren. Wir weisen auf die besondere Härte hin, mit der es die Gastronomie, Hotellerie, Kultureinrichtungen und Sport trifft. Gerade weil es auch hier Bereiche trifft, die oft vorbildliche Hygienekonzepte vorwiesen und nicht als wesentliche Treiber des Infektionsgeschehens identifiziert wurden.

 

Wir Grüne fordern die Staatsregierung auf, die Menschen im Lockdown mitzunehmen und für sie zu sorgen. Dabei geht es um finanzielle Unterstützung, Informations- und Aufklärungskampagnen, Unterstützung von Selbsthilfegruppen, Lockdown von Bildung zu verhindern, Risikogruppen zu schützen, keine Isolation von vulnerablen Gruppen und den Erhalt von öffentlichen Freiräumen.

 

Die Zeit muss jetzt genutzt werden, um unser Land auf die Zeit nach dem Lockdown light vorzubereiten. Wir müssen die Infektionscluster aufspüren und nachverfolgen. Das gelingt nur mit einer personellen Aufstockung und einer entsprechenden digitalen Ausstattung der Gesundheitsämter. Auch fordern wir, gezielt wissenschaftliche Studien in Auftrag zu geben, um herauszufinden, an welchen Orten sich die Menschen verstärkt infizieren. Wir brauchen mehr Wissen über das Virus und seine Verbreitungswege.

Wir werden weiter mit der Pandemie

 

DANKE

Die Verbreitung des Virus ist eine ernste Angelegenheit. Expert*innen, Ärzt*innen sowie Laborant*innen sind rund um die Uhr damit beschäftigt, eine massive Ausbreitung zu verhindern, einen Impfstoff herzustellen und die Heilung der Krankheit voranzubringen. Jeder und jede unter uns kann seinen bzw. ihren Beitrag dazu leisten einen Ausbruch einzudämmen. Beispielsweise durch einfache Hygienemaßnahmen wie Händewaschen oder verzichte auf den ÖPNV und fahre mit dem Fahrrad.

 

Die zuständigen Behörden und Ärzt*innen haben gute Arbeit geleistet und werden diese auch zukünftig erbringen. Daher habe ich großes Vertrauen in unsere Krankenhäuser und Mediziner*innen sowie Forscher*innen. Zudem sind unsere Kliniken auf Corona-Fälle vorbereitet und es ist uns möglich überall in Bayern Tests und Schnelltests durchzuführen, um schnelle Gewissheit zu haben.

 

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Personen, die unser Gesundheitssystem in solchen Zeiten aufrecht erhalten. Auch ein Dankeschön an alle, die in den Supermärkten arbeiten, die Lebensmittel liefern und uns generell weiter versorgen. DANKE! Wenn du mithelfen willst, biete Nachbar*innen an, die zur Risikogruppe gehören, Einkäufe oder kleinere Besorgungen zu erledigen.

 

Symptome?

Wenn du Symptome des Virus bei dir feststellst und vielleicht sogar in einem gefährdeten Gebiet warst oder mit einem erkrankten Menschen Kontakt hattest, halte Abstand zu anderen und kontaktiere deinen Arzt telefonisch. Wichtig ist nicht ohne vorherigen Telefonanruf beim Arzt vorbei zu schauen, damit dort nicht für alle anderen Patient*innen die Gefahr besteht sich anzustecken. #SocialDistancing

 

Die Zahl der Infizierten, sowie der Verstorbenen wird bis zur endgültigen Eindämmung des Virus weiter steigen. Eine besondere Gefahr besteht für Kleinkinder, ältere Menschen sowie Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Für gesunde Menschen ist die Wahrscheinlichkeit am Coronavirus zu sterben eher gering.

 

Um Panik und Ängsten vorzubeugen informiere dich auf vertrauensvollen Internetseiten, wie die des Robert-Koch-Institutes, des Internationalen Roten Kreuzes oder der Gesundheitsministerien. Glaube nicht gleich jeder Meldung in den Sozialen Medien. Hinterfrage reißerische Meldungen und teile keine Meldungen, deren Wahrheitsgehalt zweifelhaft ist. Beteilige dich nicht an der Verbreitung von Panik und Falschinformationen.

Hier findest du mehr Informationen

  • Hotline Coronavirus Bayern - bei Fragen zu Corona: 09131 6808-5101
  • Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst - bei Symptomen: 116 117

 

 Weitere Hotlines

  • Hilfetelefonnummer bei häuslicher Gewalt - anonym, kostenfrei, mehrsprachig: 080000 116 016
  • Silbertelefon – kostenfreie, anonyme Hotline für Senior*innen gegen Einsamkeit (täglich 8 bis 22 Uhr): 0800 470 80 90
  • Telefonseelsorge - kostenfreies, anonymes Sorgentelefon (rund um die Uhr): 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 oder 116 123
  • Ansprechpartner für Unternehmer und Betriebe (Informationen zu Kurzarbeitergeld, Förderungen, etc.) 0800 45 555 20 oder das jeweilige Arbeitsamt 

 

Tipps und Webseiten für Unternehmen und Selbstständige:

 

Tipps und Webseiten für Privatpersonen:

 

Weiterführende Informationen: