AKTUELLES ZUR CORONA-PANDEMIE

Grüne Positionen

 

Seit über zwei Jahren bestimmen die Debatten um die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie die Nachrichten. SARS-CoV-2 hat sich weltweit massiv ausgebreitet. Derzeit ist die Omikron-Mutation die vorherrschende Virusvariante. Sie zeichnet sich durch einen milderen Verlauf als vorige Varianten aus. Zudem ist ein großer Teil der Bevölkerung in Deutschland durch eine Impfung oder eine Infektion mit dem Virus in Kontakt gekommen und daher besser geschützt als zu Anfang der Pandemie.

Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Auch wenn derzeit keine akute Überlastung des Gesundheitssystems mehr droht so sind die   Langzeitfolgen der Erkrankung nicht abschätzbar. Ein genereller, maßvoller Schutz der Bevölkerung ist demnach immer noch angebracht, vor allem müssen aber jetzt langfristige Strategien zum Umgang mit dieser und damit auch mit kommenden Pandemien erarbeitet werden.

 

 

Die Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag setzt sich für dieses langfristige Pandemie-Management ein.Im Januar 2022 haben wir einen Positionspapier vorgelegt. Außerdem bringen wir laufend Anträge und Vorschläge in die Debatte ein.

 

 

Wir setzen und weiterhin dafür ein, Risikogruppen wie ältere Menschen, chronisch Erkrankte, Menschen mit Vorerkrankungen und  geschwächtem Immunsystem zu schützen. Auch die generellen Kapazitäten des Gesundheitssystems, damit eine ausreichende Versorgung von Notfällen gewährleistet werden kann, stehen immer im Fokus unserer Politik. Jetzt heißt es: Zusammenarbeiten auf allen Ebenen, besonnen bleiben und aufeinander Acht geben.

 


Aktuelle Maßnahmen in Bayern

  

Die Novelle des Infektionsschutzgesetzes vom März 2022 sieht einen weitgehenden Wegfall der bundesweiten Schutzmaßnahmen vor. Auf Initiative der Grünen Fraktion sollte die Einführung der Hotspot-Regelung in Bayern geprüft werde, der Antrag fand jedoch keine Mehrheit. Demnach sind die Maßnahmen zum Infektionsschutz in Bayern weitgehend weggefallen. Dennoch bedienen sich einige Institutionen wir Kultureinrichtungen, Ämter und auch Supermärkte des Hausrechts und erlauben ein Betreten der Einrichtung nur mit Maske.

 

Infektionsschutzmaßnahmen ab dem 3. April in Bayern

 

  • Allgemeine Schutz- und Hygienemaßnahmen bleiben weiter empfohlen. Hierzu zählen insbesondere die Wahrung des Mindestabstands, das Tragen medizinischer Gesichtsmasken in Innenräumen sowie freiwillige Hygienekonzepte (v. a. Besucherlenkung, Desinfektion).
  • In Einrichtungen, die vulnerable Personengruppen betreuen, gilt weiterhin eine FFP2-Maskenpflicht. Darunter fallen Arztpraxen, Krankenhäuser, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, Rettungsdienste, ambulante Pflegedienste, voll- und teilstationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünfte. Gleiches gilt für den öffentlichen Personennahverkehr.
  • In Schule und Kita wird auch weiterhin regelmäßig und im bisherigen Umfang getestet. Für die Zeit nach den Osterferien wird der Ministerrat rechtzeitig entscheiden. Bei Infektionsfällen in einer Klasse oder Gruppe besteht weiterhin ein verstärktes Testregime.
  • Besucher und Beschäftigte benötigen für den Zugang zu vulnerablen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen einen tagesaktuellen, negativen Schnelltest. Beschäftigte bedürfen weiterhin zweier Tests pro Woche, wenn sie geimpft oder genesen sind, und tagesaktueller Tests, wenn sie nicht geimpft oder genesen sind. Gleiches gilt bei Justizvollzugsanstalten für Besucher sowie nicht geimpfte oder genesene Beschäftigte.

 

 

 


DANKE!

An alle, die zur erfolgreichen Bekämpfung der Pandemie beigetragen haben!

 

Die Verbreitung des Virus ist eine ernste Angelegenheit. Expert*innen, Ärzt*innen sowie Laborant*innen sind rund um die Uhr damit beschäftigt, eine massive Ausbreitung zu verhindern, einen Impfstoff herzustellen und die Heilung der Krankheit voranzubringen. Jeder und jede unter uns kann seinen bzw. ihren Beitrag dazu leisten einen Ausbruch einzudämmen. Beispielsweise durch einfache Hygienemaßnahmen wie Händewaschen oder verzichte auf den ÖPNV und fahre mit dem Fahrrad.

 

Die zuständigen Behörden und Ärzt*innen haben gute Arbeit geleistet und werden diese auch zukünftig erbringen. Daher habe ich großes Vertrauen in unsere Krankenhäuser und Mediziner*innen sowie Forscher*innen. Zudem sind unsere Kliniken auf Corona-Fälle vorbereitet und es ist uns möglich überall in Bayern Tests und Schnelltests durchzuführen, um schnelle Gewissheit zu haben.

 

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Personen, die unser Gesundheitssystem in solchen Zeiten aufrecht erhalten. Auch ein Dankeschön an alle, die in den Supermärkten arbeiten, die Lebensmittel liefern und uns generell weiter versorgen. DANKE! Wenn du mithelfen willst, biete Nachbar*innen an, die zur Risikogruppe gehören, Einkäufe oder kleinere Besorgungen zu erledigen.

 


Allgemeine Informationen

 

Symptome?

Wenn du Symptome des Virus bei dir feststellst und vielleicht sogar in einem gefährdeten Gebiet warst oder mit einem erkrankten Menschen Kontakt hattest, halte Abstand zu anderen und kontaktiere deinen Arzt telefonisch. Wichtig ist nicht ohne vorherigen Telefonanruf beim Arzt vorbei zu schauen, damit dort nicht für alle anderen Patient*innen die Gefahr besteht sich anzustecken. #SocialDistancing

 

Die Zahl der Infizierten, sowie der Verstorbenen wird bis zur endgültigen Eindämmung des Virus weiter steigen. Eine besondere Gefahr besteht für Kleinkinder, ältere Menschen sowie Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Für gesunde Menschen ist die Wahrscheinlichkeit am Coronavirus zu sterben eher gering.

 

Um Panik und Ängsten vorzubeugen informiere dich auf vertrauensvollen Internetseiten, wie die des Robert-Koch-Institutes, des Internationalen Roten Kreuzes oder der Gesundheitsministerien. Glaube nicht gleich jeder Meldung in den Sozialen Medien. Hinterfrage reißerische Meldungen und teile keine Meldungen, deren Wahrheitsgehalt zweifelhaft ist. Beteilige dich nicht an der Verbreitung von Panik und Falschinformationen.

 

Hier findest du mehr Informationen

  • Hotline Coronavirus Bayern - bei Fragen zu Corona: 09131 6808-5101
  • Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst - bei Symptomen: 116 117

 

 Weitere Hotlines

  • Hilfetelefonnummer bei häuslicher Gewalt - anonym, kostenfrei, mehrsprachig: 080000 116 016
  • Silbertelefon – kostenfreie, anonyme Hotline für Senior*innen gegen Einsamkeit (täglich 8 bis 22 Uhr): 0800 470 80 90
  • Telefonseelsorge - kostenfreies, anonymes Sorgentelefon (rund um die Uhr): 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 oder 116 123
  • Ansprechpartner für Unternehmer und Betriebe (Informationen zu Kurzarbeitergeld, Förderungen, etc.) 0800 45 555 20 oder das jeweilige Arbeitsamt 

 

Tipps und Webseiten für Unternehmen und Selbstständige:

 

Tipps und Webseiten für Privatpersonen:

 

Weiterführende Informationen: